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Zirkumzision bei nicht einwilligungsfähigen Jungen: Strafrechtliche Konsequenzen auch bei religiöser Begründung

Stehr, M.; Putzke, H.; Dietz, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2008 · Heft 34 · S. 1 bis 1

Dokument
398986
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Stehr, M.; Putzke, H.; Dietz, H.
Ausgabe
Heft 34 / 2008
Jahrgang 40
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

A 1778 Deutsches ÄrzteblattJg. 105Heft 34 – 3525. August 2008 THEMEN DER ZEIT M edizinisch nicht indizierte Zirkumzisionen werden in Deutschland bei Jungen vor allem aus religiösen Gründen vorgenommen. Wenn beispielsweise Eltern als Personensorgeberechtigte diesen Eingriff wünschen, stehen Ärzte – vor allem (Kinder-)Chirurgen und (Kinder-)Urologen – vor einem Dilemma: Einerseits gewährt das deutsche Grundgesetz den Eltern das Recht, das Leben und die Entwicklung des der Personensorge

Schlagworte

Zirkumzision nicht einwilligungsfähig Jungen Körperverletzung medizinische Notwendigkeit religiöse Gründe Kindeswohl rechtliche Aspekte Circumcision Child Informed Consent Legal Aspects Religious Beliefs Child Welfare Deutsches Ärzteblatt