Der Mensch behält die Verantwortung
KI unterstützt Recherche, Strukturierung und Wissensarbeit. Fachliche, redaktionelle, pflegerische, therapeutische und organisatorische Entscheidungen bleiben bei Menschen.
Pflege AND Intensivstation AND Dysphagie AND Prophylaxe
Suchbegriff=Pflege AND SCHLAGWORT=Gesundheit AND ZEITSCHRIFT="Die Schwester Der Pfleger, Melsungen" AND AUTOR=Szepan
Carrot4 ist die gemeinsame AI-Schicht von CareLit. Sie erschließt die fachlich kuratierte Literaturbasis, strukturiert Ergebnisse und bereitet Arbeitsmaterial vor – ohne Quellen, Kritik oder professionelle Verantwortung zu ersetzen.
Dieser Kodex benennt konkret, wo Carrot4 eingesetzt wird, welche Daten eine Funktion erhält, was sie ausgibt und welche menschliche Prüfung erforderlich bleibt.
CareLit unterstützt Pflege, Therapieberufe, Hebammenwesen, Medizin, Lehre und Wissenschaft. Gerade in diesen Bereichen muss KI nachvollziehbar, vorsichtig und fachlich anschlussfähig sein.
Wir setzen KI ein, um Suchanfragen besser zu verstehen, Literatur zu ordnen, Kernaussagen herauszuarbeiten, Vergleiche vorzubereiten und komplexe Inhalte zugänglicher zu machen. Der Wert einer Funktion bemisst sich nicht daran, wie menschlich sie klingt, sondern daran, ob sie Nutzer:innen schneller zu relevanten, prüfbaren und rechtmäßig nutzbaren Informationen führt.
Der Kodex gilt für alle bestehenden und künftigen KI-gestützten Bestandteile von CareLit, für interne Entwicklung und Administration sowie für externe Dienste, die im Auftrag von CareLit eingebunden werden. Gesetzliche Vorgaben, Datenschutzvereinbarungen, Urheberrecht, Lizenzbedingungen und institutionelle Regelungen gehen im Konfliktfall vor.
Die Prinzipien gelten gemeinsam. Eine Funktion ist nicht verantwortungsvoll, wenn sie zwar schnell und innovativ ist, aber Quellen verdeckt, Rechte verletzt oder menschliche Kontrolle erschwert.
KI unterstützt Recherche, Strukturierung und Wissensarbeit. Fachliche, redaktionelle, pflegerische, therapeutische und organisatorische Entscheidungen bleiben bei Menschen.
Eine sprachlich überzeugende Antwort ist noch keine belastbare Antwort. CareLit priorisiert nachprüfbare Literatur, korrekte Metadaten und den direkten Weg zur Quelle.
Automatisch erzeugte Zusammenfassungen, Vorschläge und Einordnungen werden als KI-gestützte Arbeitsprodukte kenntlich gemacht. Möglichkeiten und Grenzen werden nicht verschleiert.
Je näher eine Funktion an Versorgung, Diagnose, Therapie oder personenbezogene Entscheidungen rückt, desto strenger sind Freigabe, Quellenprüfung und menschliche Kontrolle.
Wir verarbeiten nur Daten, die für die jeweilige Funktion erforderlich sind. Zugangsdaten, Abrechnungsdaten und identifizierende Patientendaten gehören nicht in KI-Eingaben.
Wir achten auf Verzerrungen nach Fachgebiet, Berufsgruppe, Sprache, Publikationsform und Personengruppe. Barrieren und systematische Benachteiligungen werden untersucht und reduziert.
Urheberrecht, Lizenzen und vertragliche Nutzungsrechte gelten auch für KI. Zitate werden markiert, Quellen benannt und geschützte Volltexte nicht als frei verfügbare Trainingsmasse behandelt.
Für jede relevante KI-Funktion müssen Zweck, Datenquellen, Grenzen und eine verantwortliche Stelle benennbar sein. Fehler werden untersucht und nicht durch neue Formulierungen verdeckt.
Modelle, Recht und Nutzungspraxis verändern sich. Deshalb prüfen wir diesen Kodex und die zugehörigen Kontrollen regelmäßig sowie bei wesentlichen technischen Änderungen.
CareLits zentrale Stärke ist die Fachliteratur. KI darf daraus keine anonyme Textmasse machen. Sie muss Aussagen mit auffindbaren Quellen verbinden und Grenzen der Evidenz benennen.
Titel, Autor:innen, Journal, Jahr, DOI oder CareLit-Detailseite bleiben mit der Aussage verbunden.
Wörtliche Zitate, Paraphrasen und KI-gestützte Schlussfolgerungen dürfen nicht miteinander verwechselt werden.
Bei relevanten Entscheidungen ist die Originalquelle maßgeblich. Abstracts und KI-Zusammenfassungen dienen der Orientierung.
Widersprüchliche Evidenz, fehlende Volltexte, schwache Datenlagen und zeitliche Grenzen werden offengelegt.
Quellen, DOI, Seitenzahlen, Autor:innen und Zitate dürfen nicht plausibel klingen, sondern müssen verifizierbar sein.
Antworten sollen erkennen lassen, aus welchem Zeitraum die berücksichtigte Literatur stammt.
Wir folgen dem Prinzip der Datenminimierung. Eine KI-Funktion soll nur den Kontext erhalten, den sie für die konkrete Aufgabe benötigt - nicht vorsorglich alles, was technisch erreichbar wäre.
Sicherheit ist eine Kette aus physischer Infrastruktur, Serverbetrieb, Zugriffsschutz, Datenschutz, Wiederherstellung und klaren Reaktionen auf Vorfälle.
CareLit wird von hpsmedia auf IONOS-Serverinfrastruktur administriert. Wir kombinieren die Schutzmaßnahmen des Infrastrukturbetreibers mit eigenen Kontrollen für Webserver, Datenbanken, Suchindex, Anwendung und Zugriffsverwaltung.
Wir unterscheiden bewusst zwischen IONOS als Infrastrukturbetreiber und hpsmedia als Betreiber von CareLit. Zertifikate und Testate von IONOS beziehen sich auf die jeweils ausgewiesenen IONOS-Dienste und Rechenzentren. CareLit behauptet daraus keine eigene ISO- oder C5-Zertifizierung.
CareLit wird auf von hpsmedia administrierter IONOS-Serverinfrastruktur betrieben. IONOS dokumentiert für seine Infrastruktur und Rechenzentren zertifizierte Sicherheits- und Betriebsstandards. Diese Anbieterzertifizierungen sind keine Zertifizierung von CareLit selbst.
Der Zugriff auf die Plattform erfolgt über HTTPS. Transportverschlüsselung schützt Anfragen und Antworten auf dem Weg zwischen Browser und CareLit.
Zugänge werden über Kundenkonto, Subuser, freigegebene IP-Bereiche oder institutionelle Anmeldung zugeordnet. Funktionen und Inhalte werden anhand des jeweiligen Zugriffsrechts freigegeben.
KI-Dienste erhalten nur den für die konkrete Aufgabe benötigten Kontext. Vollständige Datenbankexporte, Zugangsdaten und Abrechnungsinformationen gehören nicht in Modellanfragen.
Datenbanken und betriebsrelevante Dateien werden regelmäßig gesichert. Sicherungen und Wiederherstellungswege werden getrennt vom laufenden Anwendungspfad verwaltet und kontrolliert.
Technische Protokolle helfen, Fehler und auffällige Zugriffe zu erkennen. Automatisierte Sperrmechanismen begrenzen wiederholte missbräuchliche Anmelde- und Zugriffsversuche.
Sicherheitsupdates werden automatisiert und administrativ gepflegt. Änderungen an KI-Modellen, Prompts, Schnittstellen und Datenquellen werden vor dem produktiven Einsatz geprüft.
Meldungen werden bewertet, eingedämmt, analysiert und behoben. Bei relevanten Auswirkungen informieren wir betroffene Stellen entsprechend den rechtlichen und vertraglichen Pflichten.
Die Übersicht trennt AI-Unterstützung, regelbasierte Verarbeitung und deterministische Berechnung. So bleibt nachvollziehbar, welche Eingaben verarbeitet werden, was Carrot4 leistet und wo Menschen entscheiden.
Diese Grenzen gelten unabhängig davon, welches Modell, welcher Anbieter oder welche technische Architektur eingesetzt wird.
Verantwortungsvolle KI entsteht nicht durch einen einmaligen Text. Sie braucht dokumentierte Entscheidungen, Tests, Rückmeldungen und die Bereitschaft, Funktionen zu begrenzen oder abzuschalten.
Wir beschreiben, welches Problem die Funktion löst, für wen sie bestimmt ist und welche Entscheidungen sie nicht treffen darf.
Datenquelle, Qualität, Datenschutz, Lizenzen, mögliche Verzerrungen und erforderliche Auftragsverarbeitung werden bewertet.
Fachliche Testfälle, Fehlerszenarien, Quellenbezug, Sicherheit und Bedienbarkeit werden vor dem produktiven Einsatz geprüft.
Fehlermeldungen, Halluzinationen, Ausfälle und auffällige Ergebnisse werden ausgewertet. Kritische Funktionen können begrenzt oder deaktiviert werden.
Neue Modelle und Schnittstellen durchlaufen erneut eine angemessene Prüfung. Ungeeignete Funktionen werden angepasst oder aus dem Betrieb genommen.
Wir definieren Zweck und Grenzen, wählen Dienste und Datenquellen sorgfältig aus, prüfen Risiken, sichern den Betrieb und reagieren auf nachvollziehbare Fehler- und Sicherheitsmeldungen. Wesentliche Änderungen werden in diesem Kodex oder in den betroffenen Funktionen transparent gemacht.
Nutzer:innen prüfen relevante Aussagen an den Quellen, beachten Berufsrecht, Datenschutz und Nutzungsrechte, geben keine unnötigen sensiblen Daten ein und kennzeichnen KI-Unterstützung dort, wo wissenschaftliche, redaktionelle oder institutionelle Regeln dies verlangen.
Macht eine Carrot4-Funktion die Quellenarbeit klarer, sicherer und fachlich besser prüfbar? Wenn sie nur schneller wirkt, aber Verantwortung verschiebt, Rechte verwischt oder Quellen verdeckt, passt sie nicht zu CareLit.
Carrot4 AI Code · Version 3.0 · Stand 17. August 2026 · Nächste reguläre Prüfung spätestens August 2027