Hilfe zur Suche

Diese Seite fasst die wichtigsten Informationen zur Suche zusammen. Die ausführliche Hilfe finden Sie hier.

Melden Sie sich zuerst mit Ihren Zugangsdaten durch Klick auf den grauen Login-Button (oben rechts auf der Startseite) bei CareLit® an. Nach erfolgreichem Login bekommen Sie an oberster Stelle auf einen Blick angezeigt unter welchem Namen Sie nun angemeldet sind und über welche Zugänge Sie verfügen. Sollten Sie eine Institutionslizenz nutzen, können Sie sich mit Klick auf die in der Leiste angezeigte Person einen Individualaccount anlegen bzw. sich in einen bereits bestehenden einloggen. Das ermöglicht Ihnen, die Recherche vollumfänglich über den Institutionszugang zu nutzen. Das heißt Sie können Ihren persönlichen Suchverlauf sehen, Literaturlisten erstellen uvm. – und das ohne, dass bspw. der nächste Studierende oder Lehrende Ihre Daten einsehen kann.
Direkt auf der Suchseite finden Sie nach Ihrem Login die Suchmaske, in die Sie Ihren Suchbegriff direkt eingeben können. Angezeigt werden Ihnen auf der Startseite außerdem die neusten Zeitschriften-Uploads und Recherche-Statistiken. Alternativ können Sie über das Hauptmenü mit Klick auf zur Suchmaske gelangen. Geben Sie Ihren Suchbegriff bzw. Ihre Suchbegriffe ein und klicken Sie auf den blauen Suche-Button.
Die Ihnen angezeigten Ergebnisse entsprechen noch nicht genau dem, was Sie tatsächlich suchen oder es sind zu viele Ergebnisse? Kein Problem – mit dem Advanced Search Builder können Sie die Suche spezifizieren. Sie haben nun die Möglichkeit weitere Suchbegriffe hinzuzufügen. Wählen Sie zunächst aus, welchen Booleschen Operator (UND, ODER) Sie verwenden möchten. Im Drop-down-Feld rechts daneben können Sie sich für die Suche im Titel, im Abstract, nach einem Autor bzw. einer Autorin, im Schlagwortkatalog, nach einer Zeitschrift oder im Volltext entscheiden und geben anschließend Ihren Suchbegriff im vorgesehenen Feld ein. Ihre Suche können Sie auf diese Weise beliebig erweitern. Damit reduzieren Sie auch die Anzahl der Treffer deutlich.
Mit Klick auf den Button „Scientific mode“ können Sie sich die Profi-Suche via Suchterms anzeigen lassen.

 Scientific mode

In der Profisuche können Sie freie Suchanfragen formulieren. Um beispielsweise einen weiteren Suchbegriffzu Ihrem Suchstring hinzuzufügen, markieren Sie zuerst einen der Booleschen Operatoren (AND, OR) und klicken anschließend auf eines der verfügbaren Felder (Suchbegriff, Autor, Titel etc.). Anschließend erscheint der ge- wünschte Abschnitt im Suchfeld, sodass Sie Ihren Suchbegriff (z. B. Dekubitus) eingeben können. Ihr Such- string lautet dann zum Beispiel:

SUCHBEGRIFF=Dekubitus AND SUCHBEGRIFF=Intensivstation

Sie können einzelne Abfragen also durch UND/ODER kombinieren, aber auch über Klammern hierarchisieren. Eine Übersicht über die verfügbaren Suchverknüpfungen (Tabelle 1) sowie Beispiele für die Anwendung von Suchstrings in der Profi-Suche (Tabelle 2) finden Sie nachfolgend:
Links neben Ihren Suchergebnissen haben Sie neben der Anzeige des Publikationsprofils mehrere Optionen, Ihre Suche nach verschiedenen Kriterien zu filtern.

Suchkriterien

Unter „Suchkriterien“ lässt sich der Erscheinungszeitraum bequem via Schieberegler einstellen. Hier können Sie aber auch die Sortierung Ihrer Suchergebnisse ändern. Grundsätzlich werden Ihnen die neusten Artikel zuerst angezeigt. Sie können die Ergebnisansicht jedoch auch nach „meist gelesen zuerst“, „meist zitiert zuerst“ oder „in CareLit verfügbar“ sortieren. Weiter haben Sie die Option, Ihre Ergebnisse nach Artikelverfügbarkeit zu filtern. So ist es Ihnen möglich auch gezielt nach Artikeln zu suchen, die in CareLit verfügbar sind oder nach jenen, die sich in Ihrem Institutions- bzw. Bibliotheksbestand befinden oder aber per Fernleihe bestellt werden können. Auch ein Filtern nach Themenbereich der Journals ist an dieser Stelle möglich. Sind Sie auf der Suche nach Artikeln aus einem bestimmten Journal, so können Sie dieses unter dem Abschnitt „Verlagsdatenbanken“ einstellen. Möglich ist darüber hinaus ein Filtern nach den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz.

Weitere Suchkriterien

Im Dopdown-Feld „Weitere Suchkriterien“ können Sie u. a. die Suche nach peer-reviewten Artikeln oder nach Artikeln mit DOI-Nummer aktivieren, um aus- schließlich wissenschaftliche Suchergebnisse zu erhalten.

Wichtige Autor*innen, Schlagworte, Zeitschriften

In den letzten drei Dropdown-Feldern bekommen Sie einige der wichtigsten Autor*innen, Schlagworte und Zeitschriften zu Ihrem gesuchten Begriff angezeigt. Hier können Sie sich für Ihre fortlaufende Suche inspirieren lassen und gelangen potenziell zu weiteren für Sie relevanten Artikel.

Suchbeispiel einfache Suche

Pflege AND Intensivstation AND Dysphagie AND Prophylaxe


Suchbeispiel komplexe Suche

Suchbegriff=Pflege AND SCHLAGWORT=Gesundheit AND ZEITSCHRIFT="Die Schwester Der Pfleger, Melsungen" AND AUTOR=Szepan

Carrot4 – die AI von CareLit CareLit AI
Carrot4 · AI Code of Conduct

Carrot4: AI für belastbare Literaturarbeit

Carrot4 ist die gemeinsame AI-Schicht von CareLit. Sie erschließt die fachlich kuratierte Literaturbasis, strukturiert Ergebnisse und bereitet Arbeitsmaterial vor – ohne Quellen, Kritik oder professionelle Verantwortung zu ersetzen.

Dieser Kodex benennt konkret, wo Carrot4 eingesetzt wird, welche Daten eine Funktion erhält, was sie ausgibt und welche menschliche Prüfung erforderlich bleibt.

Menschliche KontrolleCarrot4 bereitet vor, Menschen entscheiden.
QuellengebundenAntworten führen zur Literatur zurück.
IONOS-BetriebVon hpsmedia administrierte Infrastruktur.
Kein TrainingsfreibriefKeine Freigabe von Kundendaten zum Modelltraining.
Auftrag und Geltung

KI dient der Information - und dem Menschen

CareLit unterstützt Pflege, Therapieberufe, Hebammenwesen, Medizin, Lehre und Wissenschaft. Gerade in diesen Bereichen muss KI nachvollziehbar, vorsichtig und fachlich anschlussfähig sein.

Wir setzen KI ein, um Suchanfragen besser zu verstehen, Literatur zu ordnen, Kernaussagen herauszuarbeiten, Vergleiche vorzubereiten und komplexe Inhalte zugänglicher zu machen. Der Wert einer Funktion bemisst sich nicht daran, wie menschlich sie klingt, sondern daran, ob sie Nutzer:innen schneller zu relevanten, prüfbaren und rechtmäßig nutzbaren Informationen führt.

Der Kodex gilt für alle bestehenden und künftigen KI-gestützten Bestandteile von CareLit, für interne Entwicklung und Administration sowie für externe Dienste, die im Auftrag von CareLit eingebunden werden. Gesetzliche Vorgaben, Datenschutzvereinbarungen, Urheberrecht, Lizenzbedingungen und institutionelle Regelungen gehen im Konfliktfall vor.

Wichtige fachliche Grenze CareLit ist eine Literatur- und Wissensplattform, kein Medizinprodukt und kein Ersatz für Untersuchung, Diagnose, Therapieentscheidung, pflegefachliche Verantwortung oder Notfallversorgung. KI-Ausgaben müssen vor einer praktischen Anwendung anhand der Originalquellen und des individuellen Kontextes geprüft werden.
Unsere Prinzipien

Neun Leitplanken für verantwortungsvolle KI

Die Prinzipien gelten gemeinsam. Eine Funktion ist nicht verantwortungsvoll, wenn sie zwar schnell und innovativ ist, aber Quellen verdeckt, Rechte verletzt oder menschliche Kontrolle erschwert.

C4-01

Der Mensch behält die Verantwortung

KI unterstützt Recherche, Strukturierung und Wissensarbeit. Fachliche, redaktionelle, pflegerische, therapeutische und organisatorische Entscheidungen bleiben bei Menschen.

C4-02

Evidenz vor Eloquenz

Eine sprachlich überzeugende Antwort ist noch keine belastbare Antwort. CareLit priorisiert nachprüfbare Literatur, korrekte Metadaten und den direkten Weg zur Quelle.

C4-03

KI bleibt erkennbar

Automatisch erzeugte Zusammenfassungen, Vorschläge und Einordnungen werden als KI-gestützte Arbeitsprodukte kenntlich gemacht. Möglichkeiten und Grenzen werden nicht verschleiert.

C4-04

Risiken bestimmen die Prüftiefe

Je näher eine Funktion an Versorgung, Diagnose, Therapie oder personenbezogene Entscheidungen rückt, desto strenger sind Freigabe, Quellenprüfung und menschliche Kontrolle.

C4-05

Datenschutz ist Grundeinstellung

Wir verarbeiten nur Daten, die für die jeweilige Funktion erforderlich sind. Zugangsdaten, Abrechnungsdaten und identifizierende Patientendaten gehören nicht in KI-Eingaben.

C4-06

Fairness und Zugänglichkeit

Wir achten auf Verzerrungen nach Fachgebiet, Berufsgruppe, Sprache, Publikationsform und Personengruppe. Barrieren und systematische Benachteiligungen werden untersucht und reduziert.

C4-07

Rechte bleiben gewahrt

Urheberrecht, Lizenzen und vertragliche Nutzungsrechte gelten auch für KI. Zitate werden markiert, Quellen benannt und geschützte Volltexte nicht als frei verfügbare Trainingsmasse behandelt.

C4-08

Verantwortung ist zugeordnet

Für jede relevante KI-Funktion müssen Zweck, Datenquellen, Grenzen und eine verantwortliche Stelle benennbar sein. Fehler werden untersucht und nicht durch neue Formulierungen verdeckt.

C4-09

Regeln entwickeln sich weiter

Modelle, Recht und Nutzungspraxis verändern sich. Deshalb prüfen wir diesen Kodex und die zugehörigen Kontrollen regelmäßig sowie bei wesentlichen technischen Änderungen.

Wissenschaftliche Integrität

Die Datenbank muss durch die Antwort hindurch sichtbar bleiben

CareLits zentrale Stärke ist die Fachliteratur. KI darf daraus keine anonyme Textmasse machen. Sie muss Aussagen mit auffindbaren Quellen verbinden und Grenzen der Evidenz benennen.

01

Fundstelle sichtbar

Titel, Autor:innen, Journal, Jahr, DOI oder CareLit-Detailseite bleiben mit der Aussage verbunden.

02

Zitat und Synthese getrennt

Wörtliche Zitate, Paraphrasen und KI-gestützte Schlussfolgerungen dürfen nicht miteinander verwechselt werden.

03

Original vor Zusammenfassung

Bei relevanten Entscheidungen ist die Originalquelle maßgeblich. Abstracts und KI-Zusammenfassungen dienen der Orientierung.

04

Unsicherheit benannt

Widersprüchliche Evidenz, fehlende Volltexte, schwache Datenlagen und zeitliche Grenzen werden offengelegt.

05

Keine erfundenen Belege

Quellen, DOI, Seitenzahlen, Autor:innen und Zitate dürfen nicht plausibel klingen, sondern müssen verifizierbar sein.

06

Aktualität prüfbar

Antworten sollen erkennen lassen, aus welchem Zeitraum die berücksichtigte Literatur stammt.

Unser Qualitätsversprechen CareLit-Antworten sollen, soweit die Funktion dies zulässt, die verwendeten Titel im APA-nahen Format und mit Link zur CareLit-Detailseite ausweisen. Direkte Zitate müssen als Zitate erkennbar und der konkreten Quelle zuordenbar sein.
Datenschutz und Privatsphäre

So gehen KI-Funktionen mit Daten um

Wir folgen dem Prinzip der Datenminimierung. Eine KI-Funktion soll nur den Kontext erhalten, den sie für die konkrete Aufgabe benötigt - nicht vorsorglich alles, was technisch erreichbar wäre.

Was eine KI-Funktion erhalten kann

  • Ihre konkrete Frage oder Suchanweisung
  • Bibliografische Metadaten und Abstracts passender Treffer
  • Gezielt ausgewählte Textauszüge, sofern Funktion und Nutzungsrecht dies erfordern
  • Technische Kontextangaben, die für die Ausgabe notwendig sind

Was CareLit nicht zum Training freigibt

  • Kundenstammdaten, Passwörter oder Zahlungsinformationen
  • Persönliche Notizen, Projekte oder Rechercheverläufe
  • Lizenzierte Volltextbestände als allgemeine Trainingssammlung
  • Institutionelle Nutzungsdaten für Werbung oder fremdes Scoring

Was Nutzer:innen nicht eingeben sollen

  • Namen, Kontaktdaten oder andere identifizierende Patientendaten
  • Passwörter, API-Schlüssel oder interne Zugangsdaten
  • Unnötige Personal-, Personalakten- oder Abrechnungsdaten
  • Inhalte, für deren Verarbeitung keine Berechtigung besteht
Transparenz zu externen KI-Diensten: Wenn eine Funktion einen vertraglich eingebundenen KI-Dienst nutzt, können die Frage sowie gezielt ausgewählte Metadaten, Abstracts oder Quellenauszüge zur Verarbeitung übermittelt werden. CareLit gibt diese Daten nicht zum Zweck eines allgemeinen Modelltrainings frei. Es werden keine vollständigen Datenbankkopien, Passwörter oder Zahlungsdaten als KI-Kontext übermittelt.
Security bei CareLit

Schutzmaßnahmen vom Rechenzentrum bis zur Anwendung

Sicherheit ist eine Kette aus physischer Infrastruktur, Serverbetrieb, Zugriffsschutz, Datenschutz, Wiederherstellung und klaren Reaktionen auf Vorfälle.

CareLit wird von hpsmedia auf IONOS-Serverinfrastruktur administriert. Wir kombinieren die Schutzmaßnahmen des Infrastrukturbetreibers mit eigenen Kontrollen für Webserver, Datenbanken, Suchindex, Anwendung und Zugriffsverwaltung.

Wir unterscheiden bewusst zwischen IONOS als Infrastrukturbetreiber und hpsmedia als Betreiber von CareLit. Zertifikate und Testate von IONOS beziehen sich auf die jeweils ausgewiesenen IONOS-Dienste und Rechenzentren. CareLit behauptet daraus keine eigene ISO- oder C5-Zertifizierung.

IONOS-Infrastruktur

CareLit wird auf von hpsmedia administrierter IONOS-Serverinfrastruktur betrieben. IONOS dokumentiert für seine Infrastruktur und Rechenzentren zertifizierte Sicherheits- und Betriebsstandards. Diese Anbieterzertifizierungen sind keine Zertifizierung von CareLit selbst.

Geschützte Übertragung

Der Zugriff auf die Plattform erfolgt über HTTPS. Transportverschlüsselung schützt Anfragen und Antworten auf dem Weg zwischen Browser und CareLit.

Identität und Berechtigungen

Zugänge werden über Kundenkonto, Subuser, freigegebene IP-Bereiche oder institutionelle Anmeldung zugeordnet. Funktionen und Inhalte werden anhand des jeweiligen Zugriffsrechts freigegeben.

Datenminimierung und Trennung

KI-Dienste erhalten nur den für die konkrete Aufgabe benötigten Kontext. Vollständige Datenbankexporte, Zugangsdaten und Abrechnungsinformationen gehören nicht in Modellanfragen.

Sicherung und Wiederherstellung

Datenbanken und betriebsrelevante Dateien werden regelmäßig gesichert. Sicherungen und Wiederherstellungswege werden getrennt vom laufenden Anwendungspfad verwaltet und kontrolliert.

Protokollierung und Abwehr

Technische Protokolle helfen, Fehler und auffällige Zugriffe zu erkennen. Automatisierte Sperrmechanismen begrenzen wiederholte missbräuchliche Anmelde- und Zugriffsversuche.

Updates und Änderungen

Sicherheitsupdates werden automatisiert und administrativ gepflegt. Änderungen an KI-Modellen, Prompts, Schnittstellen und Datenquellen werden vor dem produktiven Einsatz geprüft.

Vorfälle und Schwachstellen

Meldungen werden bewertet, eingedämmt, analysiert und behoben. Bei relevanten Auswirkungen informieren wir betroffene Stellen entsprechend den rechtlichen und vertraglichen Pflichten.

Carrot4 in CareLit

Welche Seite Carrot4 wie nutzt

Die Übersicht trennt AI-Unterstützung, regelbasierte Verarbeitung und deterministische Berechnung. So bleibt nachvollziehbar, welche Eingaben verarbeitet werden, was Carrot4 leistet und wo Menschen entscheiden.

Workbench

Frage verstehen und Suchstrategie vorbereiten

Carrot4 aktiv
EingabeFragestellung, gewählter Suchmodus, Fokus und anschließend die CareLit-Treffer.
VerarbeitungCarrot4 erkennt Suchintentionen, zerlegt die Frage in Konzepte, schlägt Synonyme und Suchbausteine vor und erstellt einen ersten Ergebnisüberblick.
ErgebnisPrüfbare Suchstrategie, Themenpunkte, offene Fragen und optional Codevorschläge für ein LIVIA-Projekt.
Menschliche Prüfung: Suchbegriffe, Filter und übernommene Codevorschläge werden von Nutzer:innen bestätigt oder geändert.
Copilot

Literatur zusammenfassen, vergleichen und einordnen

Carrot4 aktiv
EingabeAusgewählte CareLit-Treffer mit Metadaten, Abstracts und – wenn zulässig – gezielten Quellenauszügen.
VerarbeitungCarrot4 erstellt Zusammenfassungen, Artikel-Briefs, Konsens- und Widerspruchsanalysen sowie strukturierte Vergleiche.
ErgebnisBearbeitbare Synthese mit Kernaussagen, Gegenpositionen, Forschungsfragen und sichtbarer Quellenliste.
Menschliche Prüfung: Aussagen und Zitate müssen vor Weiterverwendung an den Originalquellen geprüft werden.
CLARA

Klinische Frage in eine quellengebundene Praxisantwort übersetzen

Carrot4 Hybrid
EingabeKlinische Frage sowie optional Setting, Rolle, Population und Ziel – ohne identifizierende Patientendaten.
VerarbeitungCarrot4 verbindet CareLit-Retrieval mit klinisch vorgegebenen Sicherheits- und Strukturregeln.
ErgebnisPraxisantwort, Warnhinweise, Assessment, Pflegeplan, Dokumentationsfokus, SBAR und Literaturbelege.
Menschliche Prüfung: Keine Diagnose oder Anordnung: Fachperson, lokaler Standard und individueller Kontext entscheiden.
Easy

Vorhandene Artikelzusammenfassungen schnell anzeigen

Carrot4 Anzeige
EingabeDer ausgewählte CareLit-Artikel; es wird keine neue persönliche Falldokumentation benötigt.
VerarbeitungEasy zeigt eine bereits gespeicherte Carrot4-Zusammenfassung, sofern sie für den Titel vorhanden ist, und lässt zum Abstract wechseln.
ErgebnisKompakte Orientierung direkt in der mobilen Trefferansicht.
Menschliche Prüfung: Bei fehlender Zusammenfassung wird das Abstract verwendet; für Zitate gilt immer die Originalquelle.
LIVIA · Qualitative Analyse

Codevorschläge übernehmen und qualitative Arbeit strukturieren

Carrot4 assistiert
EingabeVom Workbench erzeugte Themen- und Codevorschläge sowie die ausgewählten Projekttexte.
VerarbeitungCarrot4 kann einen vorläufigen Codebaum anregen. Das tatsächliche Codieren, Zusammenführen und Interpretieren bleibt ein nachvollziehbarer Arbeitsschritt der Forschenden.
ErgebnisEditierbarer Codebaum; Summary Grid, Codiermatrix und Sättigungsanzeige entstehen aus den gespeicherten Codierungen.
Menschliche Prüfung: Keine Textstelle wird allein wegen eines Vorschlags als wissenschaftlich codiert oder interpretiert.
LIVIA · Evidence Twins

Projektstand, Evidenzbreite und Lücken beurteilen

Carrot4 Review
EingabeForschungsfrage, Literaturauswahl, Qualitätsbewertungen, QDA-Codes, Sättigung und quantitative Projektergebnisse.
VerarbeitungCarrot4 verbindet die vorhandenen Projektdaten zu Review-Hinweisen: Abdeckung, Widersprüche, Methodenmix, offene Populationen und nächste sinnvolle Arbeitsschritte.
ErgebnisBegründete Hinweise zur Frage „Bin ich mit meiner Literaturarbeit auf dem richtigen Weg?“ mit Rückverweisen in die Module.
Menschliche Prüfung: Qualität, Sättigung und Vollständigkeit bleiben fachliche Urteile; Carrot4 macht Begründungen sichtbar, ersetzt sie nicht.
LIVIA · Statistik

Berechnungen von sprachlicher Interpretation trennen

Deterministische Berechnung
EingabeVon Nutzer:innen eingegebene Studiendaten und gewählte statistische Verfahren.
VerarbeitungEffektmaße, Konfidenzintervalle, Gewichtungen und Diagramme werden rechnerisch erzeugt – nicht von Carrot4 erfunden.
ErgebnisReproduzierbare Kennzahlen und Visualisierungen; Carrot4 kann Erläuterungen vorbereiten, verändert aber keine Messwerte.
Menschliche Prüfung: Dateneingabe, Modellwahl, Voraussetzungen und Interpretation müssen statistisch geprüft werden.
Nicht verhandelbar

Rote Linien

Diese Grenzen gelten unabhängig davon, welches Modell, welcher Anbieter oder welche technische Architektur eingesetzt wird.

Keine erfundenen Quellen, DOI, Autor:innen, Seitenzahlen oder Zitate.
Keine Darstellung ungeprüfter KI-Ausgaben als redaktionell, wissenschaftlich oder fachlich freigegeben.
Keine Diagnose, Therapieanordnung oder individuelle Versorgungsempfehlung ohne qualifizierte menschliche Verantwortung.
Keine Eingabe oder Verarbeitung identifizierender Patientendaten ohne ausdrücklich geeigneten, rechtlich geprüften Prozess.
Kein Training allgemeiner Modelle mit Kundendaten, persönlichen Arbeitsdaten oder lizenzierten CareLit-Volltextbeständen.
Keine versteckte Profilbildung, Werbeweitergabe oder Bewertung von Personen und Einrichtungen.
Keine Umgehung von Urheberrecht, Lizenzbedingungen, Zugriffssperren oder institutionellen Berechtigungen.
Keine produktive Nutzung einer Funktion, deren Risiko den belegbaren Nutzen übersteigt oder deren Fehler nicht kontrollierbar sind.
Prüfung und Verantwortung

Vom Zweck bis zur laufenden Kontrolle

Verantwortungsvolle KI entsteht nicht durch einen einmaligen Text. Sie braucht dokumentierte Entscheidungen, Tests, Rückmeldungen und die Bereitschaft, Funktionen zu begrenzen oder abzuschalten.

1

Zweck klären

Wir beschreiben, welches Problem die Funktion löst, für wen sie bestimmt ist und welche Entscheidungen sie nicht treffen darf.

2

Daten und Rechte prüfen

Datenquelle, Qualität, Datenschutz, Lizenzen, mögliche Verzerrungen und erforderliche Auftragsverarbeitung werden bewertet.

3

Testen und freigeben

Fachliche Testfälle, Fehlerszenarien, Quellenbezug, Sicherheit und Bedienbarkeit werden vor dem produktiven Einsatz geprüft.

4

Beobachten und verbessern

Fehlermeldungen, Halluzinationen, Ausfälle und auffällige Ergebnisse werden ausgewertet. Kritische Funktionen können begrenzt oder deaktiviert werden.

5

Ändern oder beenden

Neue Modelle und Schnittstellen durchlaufen erneut eine angemessene Prüfung. Ungeeignete Funktionen werden angepasst oder aus dem Betrieb genommen.

Verantwortung von hpsmedia

Wir definieren Zweck und Grenzen, wählen Dienste und Datenquellen sorgfältig aus, prüfen Risiken, sichern den Betrieb und reagieren auf nachvollziehbare Fehler- und Sicherheitsmeldungen. Wesentliche Änderungen werden in diesem Kodex oder in den betroffenen Funktionen transparent gemacht.

Verantwortung der Nutzer:innen

Nutzer:innen prüfen relevante Aussagen an den Quellen, beachten Berufsrecht, Datenschutz und Nutzungsrechte, geben keine unnötigen sensiblen Daten ein und kennzeichnen KI-Unterstützung dort, wo wissenschaftliche, redaktionelle oder institutionelle Regeln dies verlangen.

Unsere Carrot4-Leitfrage

Macht eine Carrot4-Funktion die Quellenarbeit klarer, sicherer und fachlich besser prüfbar? Wenn sie nur schneller wirkt, aber Verantwortung verschiebt, Rechte verwischt oder Quellen verdeckt, passt sie nicht zu CareLit.

Carrot4 AI Code · Version 3.0 · Stand 17. August 2026 · Nächste reguläre Prüfung spätestens August 2027