CareLit Complete

Handbuch für die Recherchepraxis

Diese Seite erklärt CareLit aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer: anmelden, Literatur suchen, Treffer bewerten, Volltexte nutzen, Favoriten und Reader anlegen, Exzerpte erstellen, Zeitschriftenprofile verstehen, Ergebnisse exportieren und Hilfe finden.

RechercheSuchen, filtern, analysieren, Suchstrategien dokumentieren.
BibliothekJournals, Ausgaben, Volltexte, Favoriten und Reader.
LiteraturarbeitFavoriten, Reader, Exzerpte, Notizen, Export und Zitate.
Recherche startenSchnell zur Literatur, mit Filtern und Trefferliste. Zeitschriften erkundenJournals, Profile, Ausgaben und Archive. Reader bauenArtikel sammeln, ordnen und weitergeben. Favoriten öffnenWichtige Beiträge und Journals wiederfinden. FAQ Endkund:innenKurze Antworten zu Suche, Volltext und Konto. AdministrationskursLinkresolver, Bestellbutton, SubIDs, API und Statistik. SystemcheckBrowser, Cookies und Zugriff selbst prüfen.
FAQZielgruppen

Häufige Fragen

Die FAQ ergänzt dieses Handbuch mit kurzen Antworten für die persönliche Nutzung: Suche, Login, Volltexte, Favoriten, Reader, Exzerpte, Export und typische Stolperstellen.

Kapitel 1Für neue Nutzer

Schnellstart

CareLit ist für zwei Geschwindigkeiten gebaut: schnelle Literaturtreffer im Alltag und gründliche wissenschaftliche Recherche. Wer nur eine Frage klären will, startet mit einem Begriff in der Suche. Wer eine Hausarbeit, Abschlussarbeit, Leitlinienrecherche, Projektarbeit oder ein Dossier vorbereitet, nutzt zusätzlich erweiterte Suche, Schlagwortbaum, Workbench, Exzerpte, Reader und Export.

AnmeldenNutzen Sie Ihren persönlichen Login, den Zugang Ihrer Einrichtung oder einen Testzugang. Nach dem Login zeigt CareLit im Menü genau die Funktionen, die für Ihren Zugang freigeschaltet sind.
Suchfrage eingebenStarten Sie mit einem natürlichen Begriff, einem Titelwort, einer Autorin, DOI, Zeitschrift oder einem Thema. Bei komplexen Fragen sammeln Sie vorher Synonyme und verwandte Begriffe.
Treffer einschätzenPrüfen Sie Titel, Jahr, Quelle, Abstract, Schlagworte, Volltextstatus und Relevanzsignale. Das Infokarte öffnet die ausführliche Ansicht, ohne dass Sie die Trefferliste verlieren.
Literatur weiterverarbeitenSpeichern Sie wichtige Treffer als Favorit, legen Sie Readerlisten an, ziehen Sie Exzerpte und exportieren Sie die Literatur für Word, Citavi, Zotero, EndNote oder Ihre Teamarbeit.
Tipp: Das linke Handbuchmenü springt direkt zu den Kapiteln. Nutzen Sie im Hauptmenü außerdem Hilfe zu dieser Seite, wenn Sie eine Erklärung zur aktuell geöffneten CareLit-Seite benötigen.

Drei typische Wege durch CareLit

ArbeitslageEmpfohlener WegWoran Sie merken, dass Sie fertig sind
Kurze PraxisfrageEinfach suchen, Treffer nach Aktualität und Volltext prüfen, zwei bis fünf passende Artikel öffnen.Sie haben eine belastbare Antwort, eine Quelle zum Nachlesen und bei Bedarf einen Favoriten gesetzt.
Seminar- oder HausarbeitSuchfrage zerlegen, Synonyme sammeln, erweiterte Suche nutzen, Favoriten und Reader anlegen.Sie können erklären, wie Sie gesucht haben, warum Literatur relevant ist und welche Quellen Sie verwenden.
Projekt oder LiteraturstandWorkbench öffnen, Trefferprofile vergleichen, Exzerpte ziehen, Themen und Gegenpositionen dokumentieren.Sie haben eine gegliederte Literaturliste, Notizen, Zitate und eine nachvollziehbare Suchstrategie.

Beginnen Sie nicht mit zu vielen Filtern. Eine Recherche darf am Anfang breit sein. Erst wenn Sie typische Begriffe, wichtige Journals, wiederkehrende Autor:innen und passende Schlagworte erkennen, lohnt sich die Verengung. So vermeiden Sie, dass relevante Literatur durch eine zu frühe Einschränkung verschwindet.

Kapitel 2Authentifizierung

Login, Zugänge und Rechte

CareLit kann auf unterschiedliche Weise genutzt werden: mit persönlichem Account, über eine Einrichtung, über einen Mehrplatzzugang oder als Testzugang. Welche Menüpunkte, Volltexte und persönlichen Funktionen sichtbar sind, hängt von Ihrem Zugang und der gebuchten Lizenz ab.

Persönlicher LoginEmpfohlen für alle, die Favoriten, Reader, Exzerpte, Notizen, Verlauf oder Alerts dauerhaft nutzen möchten.
Einrichtung oder BibliothekViele Kliniken, Hochschulen und Bibliotheken ermöglichen den Zugriff über Netzwerk, Proxy, Shibboleth oder eine gemeinsame Kennung.
TestzugangEin Testzugang erlaubt einen niederschwelligen Einstieg in Suche und Arbeitsweise. PDF-Downloads können je nach Testmodell eingeschränkt sein.
GastansichtOhne Login können Sie sich orientieren. Für Recherchefunktionen, persönliche Listen und Volltexte führt CareLit zur Anmeldung oder Registrierung.

Woran erkenne ich meinen Status?

Im oberen Bereich der App sehen Sie Ihr Konto, den Zugangsstatus und wichtige Schnellaktionen. Wenn ein Button oder Menüpunkt fehlt, ist die Funktion entweder nicht Teil Ihrer Lizenz, benötigt einen persönlichen Account oder ist für Gäste nicht verfügbar.

Wichtig: PDF-Downloads sind lizenzabhängig. Wenn ein Volltext nicht freigeschaltet ist, bleiben bibliographische Daten, Abstract, DOI, Zitation und Linkresolver dennoch hilfreich.

Wenn Sie über eine Einrichtung zugreifen

Viele Nutzerinnen und Nutzer starten CareLit aus einem Hochschulnetz, einer Klinik, einer Bibliothek oder über einen Proxy. In diesem Fall erkennt CareLit den institutionellen Zugang und schaltet die lizenzierten Inhalte frei. Für persönliche Funktionen wie Favoriten, Reader und Exzerpte sollten Sie zusätzlich einen Individualzugang verwenden, damit Ihre Arbeit nicht an einem allgemeinen Systemkonto hängt.

Wenn Sie einen Testzugang nutzen

Der Testzugang ist zum Kennenlernen gedacht: Sie können die Recherche, Trefferlisten, Suchlogik und Arbeitsschritte ausprobieren. Volltexte und Downloads können eingeschränkt sein, damit keine Lizenzkosten ausgelöst werden. Wenn Sie dauerhaft recherchieren möchten, führt CareLit zur passenden Buchung oder Anmeldung weiter.

Welche Funktionen brauchen ein persönliches Profil?

FunktionWarum persönlicher Login sinnvoll ist
FavoritenIhre Merkliste bleibt über Sitzungen hinweg erhalten und ist nicht an ein gemeinsames Gerät gebunden.
ReaderLiteraturlisten, Kapitel und Kommentare können längerfristig aufgebaut und später weiterbearbeitet werden.
Exzerpte und NotizenEigene Bewertungen, Zitate und Gedanken gehören zu Ihrem Arbeitsstand und sollten eindeutig zugeordnet sein.
AlertsGespeicherte Suchprofile können neue Treffer nur sinnvoll melden, wenn klar ist, wem das Profil gehört.
SuchverlaufSie können frühere Suchwege wieder aufnehmen, vergleichen und für Arbeiten dokumentieren.

Wenn CareLit meldet, dass Sie gerade einen allgemeinen Zugang nutzen, ist das kein Fehler. Für reine Recherche kann das ausreichen. Sobald Sie persönliche Listen, Reader oder Notizen speichern möchten, wechseln Sie in einen Individualzugang.

Kapitel 3Recherche

Suchverfahren und Suchstrategie

Gute Recherche beginnt nicht mit möglichst vielen Treffern, sondern mit einer kontrollierbaren Frage. CareLit unterstützt freie Suche, Felder, kontrollierte Begriffe, externe Quellen und AI-unterstützte Strategiearbeit. Ziel ist, dass Sie schnell relevante Literatur finden und zugleich nachvollziehen können, warum bestimmte Treffer wichtig sind.

Einfache SucheEin Suchfeld für schnelle Alltagsrecherche. Gut für Thema, Autor, DOI, Titelworte und erste Orientierung.
Erweiterte SucheFeldgenaue Suche mit Titel, Autor, Jahr, Zeitschrift, Schlagwort, DOI und Kombinationslogik.
Scientific SearchMethodischer Modus für strukturierte Recherchefragen, Review-Logik und dokumentierbare Suchstrategien.
MeSH-/SchlagwortbaumHierarchische Navigation über kontrollierte Begriffe, Synonyme, Ober- und Unterbegriffe.
WorkbenchAnalyseoberfläche für Suchstrategie, quantitative Signale, Cluster, Konzepte, Notizen und Exzerpte.
PubMed, Scholar, BooksErgänzende externe Quellen, um CareLit-Treffer einzuordnen und internationale Literatur mitzudenken.

Empfohlene Suchsystematik

Frage zerlegenPopulation, Setting, Intervention, Ergebnis, Methodik und Zeitraum notieren. Für Pflegefragen sind Setting und Versorgungsform oft entscheidend.
Begriffe sammelnSynonyme, deutsch/englisch, Abkürzungen, alte Schreibweisen, MeSH-Begriffe, Journal-Schwerpunkte und Autorennamen ergänzen.
Suchlogik testenFreie Suche liefert Breite, Feldsuche Präzision, MeSH Struktur. Die Workbench zeigt, ob Begriffswolken, Zeitleisten und Journals plausibel wirken.
Strategie speichernFür wissenschaftliche Arbeiten werden Suchstrings, Trefferzahlen, Ausschlüsse, Quellen und Zeitpunkte dokumentiert.

Praktische Suchbeispiele

SituationGute StartfrageNächster Schritt
Schnelle Orientierungsturzprävention pflegeheimTreffer nach Jahr sortieren und Schlagworte prüfen.
Hausarbeitdelir intensivstation pflegeSynonyme ergänzen, Abstracts lesen, Favoritenliste anlegen.
Review(demenz OR alzheimer) AND angehörigeErweiterte Suche, Filter dokumentieren, Export nutzen.
Praxisprojektentlassmanagement krankenhausThemenanalyse öffnen und Journals/Autor:innen vergleichen.

Suchsyntax, die im Alltag hilft

TechnikBeispielWann nutzen?
Mehrere Wörterrehabilitative pflegeFür schnelle thematische Suche. CareLit sucht breit nach passenden Treffern.
Phrasen"palliative care"Wenn eine feste Wortgruppe exakt zusammen vorkommen soll.
Trunkierungdemenz*Wenn Wortvarianten, Pluralformen oder zusammengesetzte Begriffe relevant sind.
ANDdelir AND intensivstationWenn beide Konzepte vorkommen sollen.
ORsturz OR fallWenn Synonyme oder Sprachvarianten zusammengeführt werden.
NOTpflege NOT veterinärWenn wiederkehrende unpassende Treffer ausgeschlossen werden müssen.

Von der Frage zum Suchstring

Eine gute Suchstrategie entsteht meistens in mehreren kleinen Schritten. Formulieren Sie zuerst eine normale Frage, etwa: Welche pflegerischen Interventionen helfen gegen Delir auf Intensivstationen? Danach markieren Sie die zentralen Konzepte: Delir, Intensivstation, Pflege, Intervention. Für jedes Konzept sammeln Sie Varianten: Delirium, akute Verwirrtheit, ICU, intensive care, Pflegeintervention, Prävention, Behandlung. Erst dann kombinieren Sie die Begriffe.

Alltagssprache notierenSchreiben Sie die Frage so auf, wie Sie sie Kolleg:innen erklären würden. Das verhindert, dass die Recherche zu technisch startet.
Fachbegriffe ergänzenErweitern Sie die Frage um deutschsprachige und englische Fachbegriffe, Abkürzungen und verwandte Konzepte.
Probe suchenStarten Sie breit. Lesen Sie die ersten Treffer und übernehmen Sie passende Begriffe aus Titeln, Abstracts und Schlagworten.
Strategie schärfenNutzen Sie AND für notwendige Konzepte, OR für Synonyme und Filter erst, wenn die Treffermenge fachlich plausibel ist.
Ein guter Suchstring ist kein Kunstwerk, sondern ein Werkzeug. Er darf wachsen, verworfen und neu gebaut werden. Wichtig ist, dass Sie am Ende erklären können, warum bestimmte Begriffe enthalten sind und warum andere nicht.
CareLit Datenbanksuche
Datenbanksuche mit Trefferliste und Filtern
CareLit Workbench
Workbench für Strategie und Analyse
Kapitel 4Präzise suchen

Erweiterte Recherche und Search Builder

Die erweiterte Recherche hilft, wenn ein einzelnes Suchfeld zu unscharf ist. Sie können Bedingungen kombinieren, Felder gezielt auswählen und mit booleschen Operatoren arbeiten. Das ist besonders nützlich für Abschlussarbeiten, systematische Übersichten, Leitlinienarbeit und Dokumentationspflichten.

FelderSuchen Sie gezielt in Titel, Abstract, Autor:in, Zeitschrift, DOI, Jahr, ISSN, Schlagwort oder MeSH.
OperatorenAND verengt, OR erweitert, NOT schließt aus. Klammern helfen, größere Suchblöcke sauber zu strukturieren.
ZeitraumJahre und Monate grenzen die Recherche ein, ohne die Suchbegriffe selbst zu verändern.
VorschlägeFeldchips, Schlagworte und ähnliche Begriffe helfen, die Anfrage fachlich zu verbessern.

Wann welches Feld?

FeldBesonders geeignet fürHinweis
TitelSehr präzise Treffer zu einem klaren Begriff.Gut für eng umrissene Themen, aber riskant, wenn Autor:innen andere Wörter verwenden.
AbstractInhaltliche Suche über Fragestellung, Setting, Methode und Ergebnis.Ideal, wenn Sie mehr Kontext brauchen als der Titel liefert.
VolltextBreite Suche nach Begriffen im gesamten Artikel.Findet viel, kann aber unscharf werden. Danach Treffer sorgfältig prüfen.
Autor:inPublikationen einer Person oder Arbeitsgruppe.Namensvarianten beachten, besonders bei Umlauten und abgekürzten Vornamen.
ZeitschriftGezieltes Arbeiten mit einem Journal oder Fachgebiet.Nützlich für Heftrecherchen, Journalprofile und laufende Beobachtung.
Schlagwort oder MeSHKontrollierte, thematisch geordnete Suche.Hilft, wenn Alltagssprache zu viele Varianten hat.
JahrAktuelle Evidenz, historische Entwicklung oder festgelegter Zeitraum.Nicht zu früh einschränken, wenn Grundlagenliteratur relevant sein kann.
DOI oder ISSNExakte Suche nach Artikel oder Zeitschrift.Sehr hilfreich, wenn Sie bereits eine konkrete Quelle vor sich haben.

Beispiel für eine strukturierte Anfrage

Konzept 1Demenz, Alzheimer, kognitive Einschränkung als OR-Block sammeln.
Konzept 2Angehörige, Familie, informelle Pflege als zweiter OR-Block ergänzen.
Konzept 3Beratung, Schulung, Edukation oder Intervention hinzufügen.
Qualität prüfenTrefferzahl, aktuelle Jahre, Journals, Schlagworte und Abstracts kontrollieren. Erst danach engere Filter setzen.
Merksatz: Erst breit genug suchen, dann sauber eingrenzen. Zu frühe Filter sind eine häufige Ursache für übersehene Literatur.

Typische Fehler in komplexen Suchen

Häufig entstehen Lücken, wenn nur ein Begriff verwendet wird, obwohl das Thema viele Synonyme hat. Ebenso kritisch ist eine zu enge Kombination aus mehreren Pflichtbegriffen: Ein Artikel kann relevant sein, auch wenn er einen Begriff anders benennt. Prüfen Sie deshalb nach jeder Verfeinerung, ob die Treffermenge plausibel bleibt und ob wichtige bekannte Artikel noch enthalten sind.

Für wissenschaftliche Arbeiten empfiehlt sich eine kleine Suchdokumentation: Datum, Datenbank, Suchstring, gesetzte Filter, Trefferzahl und kurze Begründung. Diese Angaben helfen später bei Methodenteil, Literaturverzeichnis, Review-Protokoll oder Projektbericht.

Kapitel 5Trefferarbeit

Trefferliste, Infokarte und Infokarte

Die Trefferliste ist der Arbeitsraum zwischen Suchfrage und Literaturbestand. Sie zeigt bibliographische Kerndaten, Zugriff, PDF-Status, Schlagworte, Journal, Jahr, Zitationen, Aufrufe und persönliche Markierungen. Das Infokarte öffnet den Artikel, ohne den Arbeitsfluss zu verlassen.

InfokarteKurze Orientierung mit Titel, Autor, Quelle, Jahr, Abstractausschnitt und Aktionsbuttons.
InfokarteGroße Ansicht für Abstract, Zusammenfassung, Schlagworte, Zitation, Volltext, DOI, Journal und persönliche Aktionen.
RelevanzsignaleNeuheit, Journal, Volltext, Schlagworte, Zitationen und Nutzung helfen bei der Priorisierung.
AktionenDetails öffnen, PDF prüfen, Favorit setzen, Reader ergänzen, zitieren oder ähnliche Literatur anzeigen.

So lesen Sie eine Trefferkarte

Beginnen Sie mit Titel und Jahr. Danach prüfen Sie Quelle, Autor:innen, Abstract, Schlagworte und Volltextstatus. Ein neuer Artikel ist nicht automatisch besser; ältere Grundlagenarbeiten, Positionspapiere und Übersichtsarbeiten können für Theorie und Definitionen wertvoller sein.

Entscheidungshilfe für Treffer

SignalFrageFolge
TitelPasst der Kernbegriff zur eigenen Frage?Bei Unsicherheit Abstract lesen, nicht sofort verwerfen.
AbstractWer, was, wo, mit welchem Ergebnis?Relevante Aussagen als Exzerpt oder Notiz sichern.
JournalPasst die Zeitschrift zum Fachgebiet?Journalprofil öffnen und weitere Artikel im Heft prüfen.
SchlagworteWelche kontrollierten Begriffe beschreibt der Artikel?Schlagwort als neue Suche oder Filter nutzen.
VolltextIst der Artikel vollständig zugänglich?PDF öffnen, Linkresolver nutzen oder bibliographisch sichern.

Treffer schrittweise screenen

Bei größeren Recherchen ist es hilfreich, die Treffer nicht sofort vollständig zu lesen. Arbeiten Sie in Runden. In der ersten Runde prüfen Sie Titel und Jahr. In der zweiten Runde lesen Sie Abstracts. In der dritten Runde öffnen Sie die wichtigsten Volltexte. Danach entscheiden Sie, welche Beiträge in Reader, Exzerpte oder Export gehen.

RundeWas prüfen?Typische Aktion
1. OrientierungTitel, Jahr, Zeitschrift, Volltextsignal.Unpassende Treffer ignorieren, interessante Treffer kurz vormerken.
2. AbstractZielgruppe, Setting, Methode, Ergebnis, Praxisbezug.Favorit setzen oder mit kurzer Notiz ausschließen.
3. VolltextArgumentation, Datenbasis, Limitationen, konkrete Aussagen.Exzerpt, Code, Zitat oder Reader-Eintrag anlegen.
4. SyntheseWelche Linien, Widersprüche und Lücken ergeben sich?Memo schreiben, Literaturstand gliedern, Export vorbereiten.

Das Infokarte ist dafür der zentrale Ort. Dort sehen Sie Abstract, Zusammenfassung, Schlagworte, Zitation, DOI, Journal und persönliche Aktionen zusammen. So können Sie entscheiden, ohne die Trefferliste ständig zu verlassen.

Kapitel 6Volltext

Volltext, PDF und Downloadrechte

CareLit unterscheidet Nachweis, Volltext im Index, PDF-Datei, Downloadrecht und externen Resolver. Ein Artikel kann bibliographisch sichtbar sein, aber aus Lizenzgründen keinen Download erlauben. Die UI muss deshalb erklären, was möglich ist, ohne den Recherchefluss zu brechen.

Vollzugriff Open Access Volltext indexiert Download gesperrt Linkresolver

PDFs sind lizenzabhängig. Manche Zugänge erlauben unbegrenzte Volltexte, andere nur bestimmte Journals, Teilzugriff oder ein monatliches Kontingent. Wenn ein PDF nicht verfügbar ist, bleiben Detailseite, DOI, Zitation, Abstract und Linkresolver als nächste Wege offen.

Fair Use: Volltexte sind für persönliche wissenschaftliche Arbeit, Lehre und berufliche Recherche gedacht. Massenhafte Downloads, Weitergabe ganzer PDF-Sammlungen oder automatisiertes Herunterladen sind nicht zulässig.

Wenn kein PDF angezeigt wird

Lizenzhinweis lesenManchmal ist der Nachweis vorhanden, aber der Volltext gehört nicht zu Ihrer Lizenz.
DOI oder Resolver nutzenDer DOI führt oft zur Verlagsseite; der Linkresolver Ihrer Bibliothek zeigt alternative Zugänge.
Bibliographisch sichernSpeichern Sie den Treffer als Favorit oder exportieren Sie ihn, auch wenn der Volltext später beschafft wird.
Ähnliche Artikel prüfenManchmal sind verwandte Beiträge im gleichen Themenfeld direkt verfügbar.

Lesen statt sammeln

Gerade bei Volltextzugriff entsteht schnell eine zu große PDF-Sammlung. Sinnvoller ist ein kurzes Leseschema: Erst Abstract und Fazit, dann Methode oder Praxisabschnitt, anschließend zentrale Tabellen, Abbildungen und Literaturhinweise. Speichern Sie nur, was Sie wirklich weiterverwenden. Für alles andere reicht oft ein Favorit mit Notiz.

Beim Lesen achten aufWarum das wichtig ist
FragestellungNur Beiträge mit passender Frage können Ihre eigene Arbeit wirklich stützen.
SettingEine Studie aus Klinik, Pflegeheim, Schule oder ambulanter Versorgung ist nicht automatisch übertragbar.
MethodikStudien, Erfahrungsberichte, Leitlinien und Kommentare haben unterschiedliche Aussagekraft.
Ergebnis und LimitationWichtig ist nicht nur, was gefunden wurde, sondern auch, was offen bleibt.
ZitatfähigkeitFür direkte Zitate immer den Originaltext verwenden, nicht nur Zusammenfassung oder Abstract.
Kapitel 7Literaturarbeit

Favoriten, Reader, Exzerpte und Notizen

Literaturarbeit beginnt dort, wo die Trefferliste endet. CareLit hilft, aus einzelnen Treffern einen geordneten Arbeitsbestand zu machen. Favoriten halten relevante Artikel fest, Reader strukturieren Sammlungen, Exzerpte sichern wichtige Aussagen und Notizen dokumentieren Gedanken, Bewertungen und offene Fragen.

FavoritenSchnelle persönliche Merkliste für Beiträge, Journals und wiederkehrende Themen.
ReaderGeordnete Literaturlisten mit Kapiteln, Kommentaren, PDFs und Export für Lehre oder Projektarbeit.
ExzerpteZitate, Textstellen, Codes, Konzepte und Formulierungsvorschläge direkt aus der Recherche ziehen.
Word-AusgabeAus Reader, Exzerpten und Analysebausteinen entsteht ein Arbeitsdokument mit Literaturstand und Zitaten.

Ein sinnvoller Arbeitsablauf

SichtenTreffer nach Relevanz, Aktualität und Quelle prüfen. Unklare Beiträge zunächst als Favorit sichern.
OrdnenReader nach Themen, Kapiteln, Methoden, Zielgruppen oder Projektphasen gliedern.
AuswertenWichtige Aussagen exzerpieren, Codes vergeben, Zitate markieren und eigene Notizen ergänzen.
SchreibenAus Reader, Notizen und Exzerpten entstehen Gliederung, Literaturstand, Argumentation und Bibliographie.

Favorit, Reader oder Exzerpt?

WerkzeugBeste NutzungBeispiel
FavoritSchnell merken, später prüfen.Ein Treffer wirkt relevant, Sie möchten ihn aber erst am Ende der Suche genauer lesen.
ReaderLiteratur strukturiert sammeln.Sie bauen eine Literaturliste für Seminar, Projekt, Station, Kurs oder Kapitel.
ExzerptAussagen, Zitate und Codes sichern.Ein Abstract oder Volltext enthält eine Formulierung, die Sie im Literaturstand diskutieren möchten.
NotizEigene Bewertung festhalten.Sie markieren, warum ein Artikel eingeschlossen oder ausgeschlossen wurde.

Vom Sammeln zum Schreiben

Für längere Arbeiten empfiehlt sich eine feste Ordnung. Reader können nach Kapiteln Ihrer Arbeit aufgebaut werden, zum Beispiel Hintergrund, Begriffe, Methoden, Ergebnisse, Praxisempfehlungen und kritische Diskussion. Exzerpte halten konkrete Aussagen fest. Notizen beschreiben Ihre eigene Einschätzung: Warum ist der Artikel wichtig? Wo passt er nicht? Welche Frage bleibt offen?

Reader als Gliederung nutzenLegen Sie Kapitel an, bevor alles perfekt sortiert ist. Die Struktur darf sich während der Recherche verändern.
Exzerpte knapp haltenEin gutes Exzerpt enthält die Kernaussage, Kontext, Seitenbezug und Ihre kurze Bewertung.
Codes sparsam verwendenCodes sind hilfreich, wenn sie Unterschiede sichtbar machen. Zu viele Codes machen die Auswertung unübersichtlich.
Regelmäßig verdichtenFassen Sie nach jeder Recherchephase zusammen, welche Erkenntnis neu ist und welche Literatur nur bestätigt.
Praxisregel: Ein Favorit beantwortet “später prüfen”, ein Reader beantwortet “wo gehört es hin?”, ein Exzerpt beantwortet “was sagt die Quelle?”, eine Notiz beantwortet “was denke ich darüber?”.
Kapitel 8Journals

Zeitschriftenprofile und Archive

Zeitschriftenprofile bündeln ISSN, Verlag, Homepage, Cover, Volltextstatus, Open Access, Ausgaben, Jahrgänge, Artikelzahlen und thematische Schwerpunkte. Nutzerinnen und Nutzer können Journals durchsuchen, Ausgaben öffnen, Artikel eines Hefts sichten und bevorzugte Journals in Meine Journals speichern.

JournalübersichtFilter nach Zugriff, Fachbereich, Verlag, ISSN, Volltext, Teilzugriff und Open Access.
AusgabenarchivJahre, Hefte, Artikelzahlen, Cover, Volltextanteil und aktuelle Ausgabe.
Meine JournalsPlus/Minus-Toggles speichern bevorzugte Zeitschriften und verbessern persönliche Navigation.
Journal-SucheSuchen Sie nach Titel, Untertitel, Verlag, ISSN, Themengebiet oder einzelnen Ausgaben.

Wann ist das Journalprofil hilfreich?

Journalprofile sind besonders nützlich, wenn Sie einen Fachbereich systematisch beobachten, neue Hefte einer Zeitschrift prüfen, eine Ausgabe vollständig durcharbeiten oder wissen möchten, welche Zeitschriften zu einem Thema regelmäßig veröffentlichen.

Meine Journals

Mit + Meine Journals speichern Sie Zeitschriften, die Sie regelmäßig beobachten. Wenn eine Zeitschrift bereits gespeichert ist, zeigt CareLit den Button als Entfernen-Funktion. Das ist hilfreich für Fachbereiche, Studiengänge, Bibliothekslisten oder persönliche Lesegewohnheiten.

Praxisidee: Legen Sie sich eine kleine Kernliste an, etwa fünf bis zehn Journals aus Ihrem Fachgebiet. Prüfen Sie diese regelmäßig über die Journalprofile und kombinieren Sie sie mit thematischen Suchen.

Journalprofile im Alltag nutzen

Viele Recherchen beginnen mit einem Thema, werden aber über Journals verfeinert. Wenn Sie in einer Trefferliste immer wieder dieselbe Zeitschrift sehen, öffnen Sie das Journalprofil. Dort erkennen Sie, ob die Zeitschrift regelmäßig zu Ihrem Thema publiziert, ob aktuelle Hefte verfügbar sind und welche Nachbarthemen in derselben Ausgabe stehen.

Neue Hefte prüfenÖffnen Sie die aktuelle Ausgabe und sichten Sie Titel, Abstracts und Volltextsignale.
Jahrgänge vergleichenBei historischen Fragen können frühere Jahrgänge zeigen, wann ein Thema aufkam oder wieder verschwand.
Fachgebiet beobachtenSpeichern Sie Kernjournals und kombinieren Sie sie mit Alerts zu Ihren wichtigsten Themen.
Heftkontext nutzenEin Artikel steht oft neben verwandten Beiträgen. Das Heft selbst kann als thematische Spur dienen.
Kapitel 9Analyse

Workbench, Copilot und Themendossiers

Die Workbench macht Recherche sichtbar. Sie zeigt Suchstrategie, Trefferprofil, Zeitleisten, Cluster, Keywords, Journalverteilung, methodische Signale und qualitative Textbausteine. Themendossiers beantworten Fragen wie: Wie wichtig ist ein Thema, wann gab es Publikationsspitzen, welche Begriffe dominieren und welche Journals oder Autor:innen prägen das Feld?

Recherche-RadarPublikationsprofil, Peaks, Keywords, Journals, Personen und verwandte Themen.
ThemenanalyseStatistiken, Graphen, Heatmaps, Wordclouds, Relevanzkennzahlen und Zeitverläufe.
CopilotFragen an den Bestand, Codebaum, Evidenzprofil, Konsens, Memo und Formulierungsvorschlag.
Qualitative AnalyseKonzepte, Notizen, Exzerpte, Zitate per Drag-and-Drop und Literaturstand-Systematik.
Hinweis zu AI-Funktionen: Copilot, Zusammenfassungen und Formulierungsvorschläge unterstützen die Arbeit, ersetzen aber keine fachliche Prüfung. Prüfen Sie Aussagen am Artikel, am Kontext und an den Originalquellen.

Qualitativ und quantitativ arbeiten

Für qualitative Fragen helfen Exzerpte, Codes, Memos, Konsens/Dissens und Formulierungsvorschläge. Für quantitative Fragen helfen Zeitreihen, Trefferzahlen, Keywordhäufigkeiten, Journalverteilungen, Autor:innen und Themenpeaks. In vielen Projekten ist die Kombination stark: Erst sehen, wo viel veröffentlicht wird, dann ausgewählte Artikel inhaltlich gründlich auswerten.

FragePassendes WerkzeugErgebnis
Wie wichtig ist mein Thema?Themendossier, Zeitverlauf, TrefferprofilPublikationsdichte, Peaks und Flauten.
Welche Ideen dominieren?Keywords, Cluster, Schlagworte, CopilotKernbegriffe und thematische Linien.
Was sagt die Literatur?Exzerpte, Codes, Memo, InfokarteLiteraturstand, Konsens, offene Fragen.
Wo soll ich weiterlesen?Journalprofile, ähnliche Treffer, ZitationenPriorisierte Leseliste.

Vom Dossier zum Text

Analyseansichten helfen besonders dann, wenn aus vielen Treffern ein verständlicher Überblick entstehen soll. Nutzen Sie die quantitativen Signale, um das Feld zu kartieren: Wie viele Beiträge gibt es pro Jahr, welche Journals sind wichtig, welche Schlagworte häufen sich? Danach wählen Sie gezielt Texte für die qualitative Auswertung aus: Welche Aussagen erklären den Trend, welche widersprechen einander, welche Praxisempfehlungen lassen sich ableiten?

Überblick erzeugenTrefferzahl, Zeitraum, Peaks und häufige Begriffe prüfen. Das zeigt die Größe und Dynamik des Themas.
Kernliteratur auswählenAktuelle, häufig passende oder besonders grundlegende Beiträge in einen Reader übernehmen.
Konzepte verdichtenExzerpte und Codes zu Begriffen, Interventionen, Settings und Ergebnissen bündeln.
Formulierung prüfenVorschläge als Rohmaterial nutzen, anschließend Quellen, Aussagen und Ton fachlich kontrollieren.
Kapitel 10Weiterverwenden

Export, Zitieren und Weiterarbeiten

CareLit soll gefundene Literatur nicht einschließen, sondern in Ihren Arbeitsprozess bringen. Je nach Aufgabe exportieren Sie einzelne Treffer, ganze Listen, Reader, Exzerpte, Zitationen oder tabellarische Übersichten. Vor dem Export lohnt sich ein kurzer Qualitätscheck: Sind Titel, Autor:innen, Jahr, Quelle, Seiten und DOI plausibel?

FormatWofür eignet es sich?
RISFür Zotero, Citavi, EndNote und viele Bibliotheksprogramme.
BibTeXFür LaTeX-Workflows, Literaturverzeichnisse und wissenschaftliche Texte.
Word/DOCXFür Reader, Exzerpte, Memos und erste Textentwürfe.
CSVFür Tabellen, Auswertungen und Teamabstimmung.
PermalinkZum Wiederfinden und Teilen einzelner Treffer oder Journalprofile.
Druck/PDFFür Besprechungen, Lehrveranstaltungen und Ablage.

Zitieren mit Augenmaß

Exportformate sparen Zeit, ersetzen aber nicht die Endkontrolle. Prüfen Sie insbesondere Namensreihenfolge, Umlaute, Zeitschriftentitel, DOI, Seitenangaben und Zitierstil. Für direkte Zitate muss immer der Originaltext geprüft werden.

Vor dem Export prüfen

Auswahl klärenExportieren Sie nur die Treffer, die Sie wirklich weiterverarbeiten möchten.
Metadaten ansehenTitel, Autor:innen, Jahr, Journal, Heft, Seiten und DOI kurz kontrollieren.
Format wählenRIS für Literaturverwaltung, DOCX für Memos und Reader, CSV für Tabellen.
NachbearbeitenIn Word, Zotero, Citavi oder EndNote Zitierstil, Sonderzeichen und Dubletten prüfen.

Welche Ausgabe für welche Aufgabe?

Für Literaturverwaltungsprogramme ist RIS oder BibTeX meist die beste Wahl. Für eine gemeinsame Besprechung eignet sich ein Reader oder ein Word-Dokument mit kurzen Kommentaren. Für eine Übersicht über Trefferzahlen, Jahre, Journals oder Auswahlentscheidungen ist eine Tabelle praktischer. Für eine einzelne Quelle genügt oft der Permalink oder die Zitation aus dem Infokarte.

Vor Abgabe prüfen: Kein Export kennt automatisch alle Vorgaben Ihrer Hochschule, Ihres Journals oder Ihrer Einrichtung. Kontrollieren Sie Zitierstil, Reihenfolge, Groß- und Kleinschreibung, Seitenangaben und DOI immer im Zielprogramm.
Kapitel 11Persönlich arbeiten

Konto, Einstellungen und persönliche Bereiche

Ein persönlicher Zugang macht CareLit deutlich nützlicher: Favoriten, Reader, Alerts, Exzerpte, Suchverlauf, Journal-Merkliste und Empfehlungen bleiben Ihrem Profil zugeordnet. Besonders bei längeren Arbeiten lohnt sich der Individualzugang, weil Sie nicht jedes Mal von vorne beginnen.

SuchverlaufFrühere Suchanfragen wiederfinden, weiterentwickeln und für Projekte nachvollziehen.
AlertsSuchprofile speichern und sich über neue Treffer zu Themen informieren lassen.
DarstellungEasy Mode, Nachtmodus und Komfortfunktionen an die eigene Arbeitsweise anpassen.
LogoutAuf gemeinsam genutzten Geräten immer abmelden, damit persönliche Listen geschützt bleiben.
Wenn Sie über eine Einrichtung angemeldet sind und persönliche Funktionen nutzen möchten, wählen Sie im Systemaccount-Hinweis den Individualzugang. So werden Favoriten, Reader und Notizen Ihrem Profil zugeordnet.

Empfohlene Grundeinstellungen

Für den Einstieg ist der Easy Mode angenehm, weil er die wichtigsten Aktionen sichtbar hält. Wer regelmäßig wissenschaftlich arbeitet, sollte zusätzlich Suchverlauf, erweiterte Suche, Favoriten, Reader und Alerts aktiv nutzen. Der Nachtmodus eignet sich für längere Lesesitzungen, sollte aber bei Kontrastproblemen wieder auf die helle Darstellung gestellt werden.

Alerts und Verlauf

Alerts sind gespeicherte Suchprofile. Sie eignen sich für Themen, die Sie über Wochen oder Monate beobachten möchten. Der Suchverlauf ist dagegen Ihr kurzfristiges Gedächtnis: Er hilft, eine Recherche nach einer Unterbrechung wieder aufzunehmen, Suchvarianten zu vergleichen oder den methodischen Weg nachzuvollziehen.

Persönliche Ordnung aufbauen

Benennen Sie Reader und Listen so, dass Sie sie auch nach einigen Wochen verstehen. Gute Namen enthalten Thema, Zweck und Zeitraum, zum Beispiel Demenz Angehörige Hausarbeit 2026 oder Entlassmanagement Projektstation. Löschen oder archivieren Sie Zwischenstände, die nicht mehr gebraucht werden. So bleibt CareLit ein Arbeitsraum und wird nicht zur unsortierten Ablage.

GewohnheitNutzen
Ein Thema pro ReaderLiteratur bleibt leichter sortierbar und exportierbar.
Kurznotiz beim SpeichernSie wissen später, warum der Treffer relevant war.
Alerts regelmäßig prüfenNeue Treffer bleiben aktuell, ohne dass Sie immer neu suchen müssen.
Verlauf als Methode nutzenSuchwege lassen sich für Arbeiten und Teams nachvollziehen.
Kapitel 12Verantwortung

Datenschutz, Rechte und gute Recherchepraxis

CareLit verarbeitet Informationen, die für Zugang, Komfortfunktionen und wissenschaftliche Arbeit notwendig sind: beispielsweise Loginstatus, Favoriten, Reader, Suchverlauf, Notizen oder Exzerpte. Persönliche Inhalte sollten bewusst angelegt und nur dort gespeichert werden, wo sie für die eigene Arbeit sinnvoll sind.

TransparenzNutzen Sie persönliche Funktionen bewusst und prüfen Sie, was Sie dauerhaft speichern möchten.
UrheberrechtPDFs und Volltexte sind für berechtigte Nutzung bestimmt und dürfen nicht massenhaft weitergegeben werden.
Gemeinsame GeräteNach der Nutzung abmelden, besonders in Bibliotheken, Schulungsräumen und Klinikarbeitsplätzen.
AI-AusgabenZusammenfassungen und Vorschläge immer fachlich prüfen und bei Zitaten die Originalquelle verwenden.

Gute wissenschaftliche Praxis

Dokumentieren Sie Suchbegriffe, Datum, Datenbanken, Filter und Auswahlentscheidungen. Unterscheiden Sie Treffer, gelesene Volltexte, eingeschlossene Literatur und eigene Bewertung. So bleibt Ihre Arbeit nachvollziehbar und zitierfähig.

Kapitel 13Support

Hilfe, FAQ und typische Fragen

Wenn etwas nicht klappt, beginnen Sie mit den einfachen Schritten: Seite neu laden, Loginstatus prüfen, Systemcheck öffnen, Suchbegriffe verändern und die Hilfe zur aktuellen Seite lesen. Viele Probleme hängen nicht an einem Fehler, sondern an Lizenzstatus, Filterlogik oder einem anderen Zugang als erwartet.

FrageEmpfehlung
Ich finde zu wenig Literatur.Suchbegriffe breiter formulieren, Synonyme ergänzen, MeSH/Schlagworte nutzen und Filter zunächst entfernen.
Ich finde zu viel Literatur.Feldsuche, Zeitraum, Journal, Schlagwort, Methodik und boolesche Operatoren nutzen.
Ein PDF ist nicht verfügbar.Prüfen, ob Ihre Lizenz Vollzugriff enthält. Alternativ Detailseite, DOI, Linkresolver oder Bibliotheksservice nutzen.
Meine Favoriten fehlen.Mit dem gleichen Individualzugang anmelden. Favoriten sind persönliche Inhalte und hängen an Ihrem Profil.
Der Login wirkt unklar.Systemcheck öffnen, Cookies zulassen und danach erneut über Login oder Institution starten.
Ich brauche Hilfe zur aktuellen Seite.Im Menü Hilfe den Punkt "Hilfe zu dieser Seite" öffnen. CareLit zeigt dann die passende Erklärung.

Was bei einer Anfrage hilft

Wenn Sie Unterstützung benötigen, beschreiben Sie möglichst konkret, was Sie tun wollten und was passiert ist. Hilfreich sind die Seite, der Suchbegriff, der ungefähre Zeitpunkt, Ihr Zugangstyp, der verwendete Browser und ein Screenshot. Nennen Sie außerdem, ob das Problem immer auftritt oder nur bei einem bestimmten Artikel, Journal, Export oder Gerät.

AngabeBeispiel
SeiteSuche, Journalprofil, Infokarte, Reader, Export oder Registrierung.
AktionSuchbutton geklickt, PDF geöffnet, Favorit gespeichert, Reader exportiert.
Suchbegriff oder ArtikelSuchfrage, Titel, DOI oder Dokumentnummer, falls sichtbar.
UmgebungDesktop oder Smartphone, Browser, Hochschulnetz, Kliniknetz oder privater Zugang.
ScreenshotEin Bild des Problems ist oft schneller verständlich als eine lange Beschreibung.
Kapitel 14Begriffe

Glossar und Orientierung

AbstractKurze Inhaltsangabe eines Artikels. Hilft bei der ersten Einschätzung, ersetzt aber nicht den Volltext.
InfokarteGroßes Fenster mit Abstract, Zusammenfassung, Schlagworten, Journaldaten und Aktionen.
FavoritPersönlich gespeicherter Beitrag oder ein gemerktes Journal.
ReaderGeordnete Literaturliste mit Kapiteln, Kommentaren und optionalen Volltexten.
ExzerptAusgewählte Textstelle oder Aussage mit Notiz, Code und späterer Verwendung im eigenen Text.
MeSH/SchlagwortKontrollierter Begriff, der verwandte Artikel über unterschiedliche Formulierungen hinweg auffindbar macht.
VollzugriffIhre Lizenz erlaubt den Zugriff auf den Volltext oder die PDF-Datei.
LinkresolverDienst Ihrer Bibliothek, der von bibliographischen Daten zum passenden Volltext führt.
SuchstrategieDokumentierte Kombination aus Frage, Begriffen, Quellen, Filtern und Entscheidungen.
WorkbenchAnalyse- und Arbeitsoberfläche für Rechercheprofile, Konzepte, Notizen, Exzerpte und Synthese.