Humanpathogene Papillomviren und Zervixkarzinom
Löning, M.; Gissmann, L.; Diedrich, K.; Friese, K.; Kreienberg, R.; Hiliemanns, P. · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2007 · Heft 1 · S. 2404 bis 2408
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nachdem in den 1970er-Jahren Harald zur Hausen die humanpathogenen Papillomviren (HPV) als verantwortlich für die Entstehung von zervikalen Neoplasien und Zervixkarzinom postulierte, bestätigten dies experimentelle Untersuchungen durch die Identifikation der HPV-high-risk-Typen 16 und 18 in 70 % der Zervixkarzi-nome. Nach Beginn der ersten epidemiologischen Studien in den 1980er-Jahren stellte man 1992 die klare Assoziation zwischen HPV und invasiven Zervixkarzino-men sicher. Die gentechnische Herstellung sogenannter virus-like particles (VLP), die aus den nukleinsäure-freien, nicht infektiösen Virushüllen beste…