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Die (Krypto-)Pyrrolurie in der Umweltmedizin: eine valide Diagnose?

Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Berlin · 2007 · Heft 1 · S. 1324 bis 1330

Dokument
100928
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Berlin
Autor:innen
Ausgabe
Heft 1 / 2007
Jahrgang 50
Seiten
1324 bis 1330
Erschienen: 2007-10-01 00:00:00
ISSN
1436-9990
DOI

Zusammenfassung

Pyrrol (C4H5N) ist ein stickstoffhaltiger Heteroaromat, der 1834 zuerst aus Steinkohlenteer isoliert wurde. Von Pyrrolen wurde auch im Zusammenhang mit dem sog. Mauve-Faktor gesprochen: Vor mehr als 40 Jahren hatte Irvine gezeigt, dass bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen (Depressionen, Schizophrenie, Suizidalität) im Urin Substanzen ausgeschieden werden, die mit dem Ehrlich-Reagens blau-lila reagieren. Die ausgeschiedenen Substanzen wurden als Mauve-Factor (mauve ¦ malvenfarbig, hellviolett) bekannt, und aus dessen Anwesenheit wurde eine neue Krankheit, die Malvaria abgeleitet. Die chromatographischen…

Schlagworte

URIN IDENTITAET UMWELTMEDIZIN LITERATUR HAUT INTERNET MEDIZIN STEINKOHLENTEER PATIENTEN ES HÄM PYRROLE ZINK ASSOZIATION FORSCHUNG PORPHYRIE