Sie sind orientierungs-, aber nicht gefühllos
Henke, F.; · Die Schwester Der Pfleger plus, Melsungen · 2008 · Heft 2 · S. 9 bis 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Oft fehlt im Pflegealltag die Zeit, um individuell auf die Bedürfnisse eines jeden einzelnen Demenzkranken einzugehen. Doch es ist erwiesen, dass klare Tagesstrukturen, beispielsweise gegliedert durch Körperhygiene und Mahlzeiten, und eine angemessene Kommunikation wichtige Stützen für die Orientierung des Demenzkranken sind. Ein eigens entwickeltes Rehabilitationskonzept, das so genannte Dementia Care Mapping, trägt dazu bei, dass Pflegende sensibilisiert werden und ihre eigenen Vorstellungen dem Pflegebedürftigen nicht einfach überstülpen, sondern ihn würdevoll behandeln.