Einführung in die Diagnostik und Therapie der Ejaculatio praecox
Mathers, M.; Klotz, T.; Schmitges, J.; Sommer, F.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2007 · Heft 12 · S. 2953 bis 2958
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Ejacutatio praecox (EP) ist durch den Verlust einer willentlichen Ejakulationskontrolle gekennzeichnet. Dies lässt sich durch eine verkürzte intravaginale Latenzzeit bis zur Ejakulation objektivieren. Die durchschnittliche Prävalenz beträgt etwa 25 %. Bisher gibt es keine kausale Therapie, weil die genaue Ätiologie noch ungeklärt ist. Zunehmend wird die Rolle von Serotonin im Ejakulationsprozess diskutiert. Neben einer Verhaltenstherapie werden sowohl Psychopharmaka, insbesondere Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, als auch Phosphodiesterase-5-Hemmer erfolgreich angewendet.