Zur Verwendung des (eigenen) Körpers als Objekt
Hirsch, M.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2008 · Heft 1 · S. 23 bis 34
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Abspaltung (Dissoziation) des Körpers vom Gesamt-Selbst ermöglicht seine Verwendung als unpersönliches Ding-Objekt, soll ihn behandelbar machen, ohne dass Arzt und Patient nach dem Sinn einer Störung fragen müssen. Der Patient, eher noch die Patientin, verwendet heute den eigenen Körper, indem sie Identitätskonflikte und -ängste besonders in Schwellen Situationen der Entwicklung (Adoleszenz, Lebensmitte, Alter) auf den Körper verschiebt. So wird der Körper durch Manipulation zu einem abgespaltenen Objekt gemacht, das negative Selbstanteile (Angst, Aggression, fehlendes Selbstwertgefuhl) bindet. Der Autor unt…