CareLit Fachartikel

Zur Verwendung des (eigenen) Körpers als Objekt

Hirsch, M.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2008 · Heft 1 · S. 23 bis 34

Dokument
102112
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
Hirsch, M.;
Ausgabe
Heft 1 / 2008
Jahrgang 54
Seiten
23 bis 34
Erschienen: 2008-01-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Die Abspaltung (Dissoziation) des Körpers vom Gesamt-Selbst ermöglicht seine Verwendung als unpersönliches Ding-Objekt, soll ihn behandelbar machen, ohne dass Arzt und Patient nach dem Sinn einer Störung fragen müssen. Der Patient, eher noch die Patientin, verwendet heute den eigenen Körper, indem sie Identitätskonflikte und -ängste besonders in Schwellen Situationen der Entwicklung (Adoleszenz, Lebensmitte, Alter) auf den Körper verschiebt. So wird der Körper durch Manipulation zu einem abgespaltenen Objekt gemacht, das negative Selbstanteile (Angst, Aggression, fehlendes Selbstwertgefuhl) bindet. Der Autor unt…

Schlagworte

IDENTITÄT ANGST PATIENT SCHMERZ TOD GRUPPE AINS VERSTÄNDNIS KRANKHEIT PATIENTEN PSYCHOTHERAPIE ES ÄRZTE DEUTSCHLAND DENKEN KRANKENBEHANDLUNG