Simulation bei posttraumatischer Belastungsstörung
Dreßing, H.; Meyer-Lindenberg, A.; · Versicherungsmedizin, Karlsruhe · 2008 · Heft 3 · S. 8 bis 13
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Posttraumatische Belastungsstörungen werden häufig diagnostiziert. Mit der zunehmenden Ausweitung des Traumabegriffs steigt die Prävalenz der PTSD-Diagnosen. In zivilsozialund versicherungs-rechtlichen Auseinandersetzungen geht es zunehmend häufig um die Frage, ob eine nach einem Trauma vorgebrachte Symptomatik tatsächlich besteht und mit der notwendigen Sicherheit kausal auch auf das Trauma zurückgeführt werden kann. Da die Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung ausschließlich subjektive Beschreibungen darstellen, ergibt sich in diesem Zusammenhang auch die notwendige Abgrenzung zur Simulation.