Verwertung eines heimlich angefertigten Videobandes zugunsten einer hinreichenden Beweisführung im Schmerzensgeldprozess möglich
Arzt Zahnarzt Recht, Baden-Baden · 2008 · Heft 4 · S. 50 bis 55
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der am 25. 6. 1952 geborene Kläger nimmt die beklagte Ärztin aufgrund eines Behandlungsfehlers in Anspruch. Er wirft ihr vor, ihn aufgrund einer falschen Diagnose über einen längeren Zeitraum hinweg mit einem stark cortison-haltigen Medikament behandelt zu haben, als dessen Folge beidseitige Hüftkopfnekrosen aufgetreten seien. Er habe sich deswegen im Juni 1994 und im März 1995 Operationen unterziehen müssen, bei denen die Nekrose durch Stanzen bzw. durch Bohren der Hüftköpfe behandelt wurde. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf das am 27. August 1999 verkündete Grundurteil des Landgerichts Limburg an der La…