Von muttersprachlichen Präventionsberatern werden Migranten besser erreicht
Gerken, U.; Salman, R.; Krauth, C.; Machleidt, W.; Bisson, S.; Kimil, A.; Walter, U.; · Public Health Forum, Berlin · 2008 · Heft 7 · S. 20 bis 21
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach den jüngsten Erhebungen des Mikrozensus stellen Personen mit Migrationshintergrund etwa ein Fünftel der Gesamtbevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland (StaBa, 2006). Diese stetig wachsende Personengruppe hat oftmals einen schlechteren Gesundheitszustand als Menschen ohne Migrationshintergrund (Aparicio et al., 2004; Krämer und Prüfer-Krämer, 2004; Wittig et al., 2004). Die spezifischen Ursachen und Gründe für die gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Migranten sind vielfältig und werden sowohl in diesem Heft als auch an anderer Stelle ausführlich erörtert (Palecek, 2005; Razum et al., 2004; Wimmer-Pu…