Molekular zielgerichtete Therapien -gibt es sie wirklich?
Barth, J.; · Krankenhauspharmazie, Stuttgart · 2008 · Heft 7 · S. 288 bis 301
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach der Einführung der monoklonalen Antikörper Ende des Letzten Jahrhunderts ist die onkologische Therapie seit einigen Jahren um niedermolekulare Kinasehemmstoffe bereichert worden. Diesen „kleinen Molekülen wird hochgradige Spezifität und Selektivität gegen Tumoren bei fehlender Toxizität auf gesundes Gewebe unterstellt. In diesem Zusammenhang wurde der Begriff der „zielgerichteten Therapie geschaffen. Dieser Beitrag analysiert diese Begrifflichkeit und zeigt auf, dass die unterstellten Eigenschaften so nicht zutreffen. Anhand ausgewählter Toxizitäten inklusive der KMR-Eigenschaften (KMR = kar-zinogen/mutagen…