CareLit Fachartikel

Sterilisation Einwilligungsunfähiger Ethische Anmerkungen anhand eines Case Reports

Pilatz, A.; Ziegert, C.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2008 · Heft 8 · S. 251 bis 260

Dokument
105107
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
Pilatz, A.; Ziegert, C.;
Ausgabe
Heft 8 / 2008
Jahrgang 54
Seiten
251 bis 260
Erschienen: 2008-08-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Für einen geistig behinderten Mann hat der gesetzliche Betreuer beim Vormundschaftsgericht einen Antrag auf Sterilisation gestellt, dem stattgegeben wurde. Ein solcher Fall ist aufgrund der eugenisch motivierten Gesetzgebung während der Zeit des Nationalsozialismus nicht ohne Brisanz. Durch das seit 1992 in der Bundesrepublik Deut-schland geltende Betreuungsgesetz sind die Indikationen für eine Sterilisation streng festgelegt. Dementsprechend ist die Anzahl der Sterilisationsanträge äußerst gering. Der Fall wird unter Berück-sichtigung mehrerer ethischer Schulen diskutiert. Die hier vorge-tragene ethische Bewert…

Schlagworte

SCHWANGERSCHAFTSABBRUCH STERILISATION KIND ETHIK SCHWANGERSCHAFT ENTSCHEIDUNG ELTERN BETREUUNGSGESETZ AINS DEUTSCHLAND MENSCHEN BEVÖLKERUNG ES WAHRSCHEINLICHKEIT LEBEN GESUNDHEITSZUSTAND