Die Leistungen der Pflege in der Mutter-Kind-Behandlung - eine quantitative Erhebung zur zeitlichen Inanspruchnahme
Langenbrunner, U.; Hornstein, C.; Hohm, E.; Rave, E.; Schwarz, M.; · Psych. Pflege heute, Stuttgart · 2008 · Heft 8 · S. 208 bis 212
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Frauen haben in den ersten sechs Monaten nach der Geburt eines Kindes ein deutlich erhöhtes Risiko, psychisch zu erkranken. Die häufigste Erkrankung ist die postpartale Depression, unter der 10-15% aller gebärenden Frauen leiden. Bei 1 -2 von 1000 Frauen entwickelt sich nach der Geburt des Kindes eine psychotische Erkrankung [9]. Unter Angstund Zwangsstörungen, insbesondere Zwangsgedanken, dem Kind etwas anzutun, leiden etwa ein Drittel der depressiven Mütter [12]. Die stationäre Behandlung der Mütter ist zum Schutz von Mutter und Kind oft unabdingbar.