Erklären Sie immer, was Sie tun
BACHL, M.; · Krankenpflege Soins Infirmiers, Solothurn · 2008 · Heft 11 · S. 10 bis 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
SEHR viele sehbehinderte Menschen finden sich nach einiger Zeit in ihrem gewohnten Umfeld gut zurecht. Mit einem Blindenhund oder einem Blindenstock können sie sich auch aussernalb des Hauses bewegen; auf einem Bahnhof zum Beispiel, indem sie mit den Stöcken den für sie angelegten Rillen folgen. Wenn sie in ein Krankenhaus eintreten, fallen die meisten dieser Orientierungshilfen weg. Das führt dazu, dass blinde oder sehbehinderte Patienten sich noch mehr als gewöhnliche Patienten verunsichert fühlen, wie Franziska Maier, Pflegeexpertin in der Insel-Augenklinik, erklärt.