Essen anreichen ist eine Kunst, die man lernen kann
Staude, B.; · Heim und Pflege, Kulmbach · 2009 · Heft 1 · S. 26 bis 28
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei Menschen mit Schluckstörungen ist die Nahrungsaufnahme problematisch oder sogar gefährlich -umso mehr, wenn das Essen angereicht werden muss. Einige einfache Maßnahmen helfen schon viel. Essen ist soziale Handlung und vermittelt sinnlichen Genuss. Menschen mit einer Schluckstörung haben jedoch selten Spaß am Essen und Trinken, das häufige Husten ist unangenehm und macht Angst. Die Menschen schränken die Nahrungsaufnahme auf ein Mindestmaß ein, drohen in eine Mangelernährung zu rutschen. Muss das Essen angereicht werden, benötigen die Pflegekräfte oftmals sehr viel Zeit hierfür - das belastet beide Seiten.