Die Erinnerung wird nicht sterben
Feuz, M.; · NovaCura, Bern · 2008 · Heft 11 · S. 42 bis 43
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Am Ende des Lebensweges angekommen, erinnern sich Sterbende oft an Dinge, die weit zurückliegen, und vergessen das, was eben erst war. Ist dieses Phänomen als eine Art Bilanzierung des eigenen Lebensprozesses zu deuten? Kann es sein, dass Sterbende Wesentliches und Unwesentliches besser und klarer voneinander trennen können? Sind diese Prozesse schlicht und einfach als selbstverständliche Begebenheit in der Zeit des Abschiednehmens und Sterbens zu verstehen, oder geschieht dies alles im Rahmen von üblichen Abbauprozessen? Gibt es adäquate Reaktionshinweise für Pflegende, wie mit dem «Erinnern» am Lebensende umge…