CareLit Fachartikel

Wann ist eine HIT eine HIT?

Dempfle, C. E.; Beck, G. Ch.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2008 · Heft 9 · S. 456 bis 465

Dokument
108370
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen
Autor:innen
Dempfle, C. E.; Beck, G. Ch.;
Ausgabe
Heft 9 / 2008
Jahrgang 49
Seiten
456 bis 465
Erschienen: 2008-09-01 00:00:00
ISSN
0170-5334
DOI

Zusammenfassung

Heparin ist die am häufigsten verwendete Substanz zur Thromboseprophylaxe und -therapie. Bei ungefähr 0,1-5 % der mit Heparin behandelten Patienten entwickelt sich eine immunvermittelte Aktivierung von Thrombozyten und Endothelzellen mit überschießender Thrombin-bildung und Thrombozytopenie. Frühzeitig erkannt und therapiert ist die immunvermittelte HIT gut behandelbar und die Mortalitätsrate von fast 20 % deutlich reduzierbar. Sofortmaßnahmen sind das unmittelbare Absetzen vom Heparin sowie die Einleitung einer Antikoagulation mit einem alternativen Antikoagulans in therapeutischer Dosierung. In der vorliegende…

Schlagworte

ANTIKÖRPER THERAPIE ABFALL TEST THROMBOSE THROMBOSEPROPHYLAXE DOSIERUNG ANÄSTHESIOLOGIE HEPARIN PATIENTEN THROMBOZYTEN ENDOTHELZELLEN THROMBOZYTOPENIE MOLEKULARGEWICHT DRUCK RISIKO