Transkranielle Magnetund Gleichstromstimulation
Paulus, W.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2009 · Heft 2 · S. 143 bis 144
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nicht invasive Hirnstimulationsverfahren wie die transkranielle Gleichstromoder die transkranielle Magnetstimulation (TMS), haben in den vergangenen Jahren zunehmende Bedeutung in der Diagnostik und Therapie neuropsychiatrischer Erkrankungen erhalten. Mit ihnen lassen sich kortikale Neuronenverbände erregen. TMS benutzt hochintense, etwa 1 Tesla starke gepulste Magnetfelder, um - anders als dies mit ultrakurzen Stromreizen möglich ist - schmerzfrei Elektrizität durch den intakten Schädel zu transferieren, somit indirekt Stromflüsse im Gehirngewebe und hierüber neuronale Aktionspotenziale auszulösen. Wenn man TMS…