Die distale Radiusfraktur
Hußmann, B.; · Physiotherapie, Bochum · 2009 · Heft 5 · S. 25 bis 27
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die distale Radiusfraktur stellt mit 10-25 Prozent die häufigste Fraktur des Menschen dar. Neben der Sprunggelenksdistorsion ist sie eine der zahlreichsten Gründe, die chirurgische bzw. unfallchirurgische Notaufnahme aufzusuchen. Zwar ist diese Frakturform beim älteren Patienten vermehrt vorhanden, aber gerade ein verändertes Freizeitverhalten (z. B. Inlinern) führt auch bei jungen Menschen zu einem gehäuften Auftreten dieser Fraktur. Ebenso kommt die distale Radiusfraktur bei Schwerstverletzten vor. Hier handelt es sich meist um die Folge eines Abstützreflexes beim Sturz (z. B. Motorradunfall).