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Urlaubsanspruch trotz Dauererkrankung: Die Schultz-Hoff-Entscheidung des EuGH und ihre Folgen

Picker, C.; · Zeitschrift für Tarifrecht, München · 2009 · Heft 5 · S. 230 bis 240

Dokument
110012
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Tarifrecht, München
Autor:innen
Picker, C.;
Ausgabe
Heft 5 / 2009
Jahrgang 23
Seiten
230 bis 240
Erschienen: 2009-05-01 00:00:00
ISSN
1439-5908
DOI

Zusammenfassung

Das LAG Düsseldorf hatte dem EuGH am 2. 8. 20061 im Wege des Vorabentscheidungsvcrfahrens insbesondere die Frage vorgelegt, ob die Befristung des Urlaubsanspruchs nach §7 Abs. 3 BUrlG im Falle der dauerhaften Erkrankung eines Arbeitnehmers mit Art. 7 der Richtlinie 2003/88/EG vereinbar sei. Das nunmehr hierzu ergangene Urteil des EuGH vom 20. 1. 20092, nach dem das Erlöschen des Urlaubsund Urlaubsabgeltungsanspruchs bei Arbeitsunfähigkeit bis zum Ende des Übertragungszeitraums nach §7 Abs. 3 BUrlG unvereinbar mit Art. 7 der Richtlinie 2003/88/EG ist, hat weitreichende Folgen für das deutsche Arbeitsrecht

Schlagworte

RECHT URTEIL RECHTSPRECHUNG ARBEITGEBER ARBEITNEHMER RICHTLINIE URLAUB KRANKHEIT VERTRAUEN ARBEITSVERHÄLTNIS PRAXIS HÖHE ARBEITSLEISTUNG ES ERHOLUNG ZEIT