Tumorund Metastasenchirurgie an der Wirbelsäule
Franck, A.; Josten, C.; · OP-Journal, Stuttgart · 2009 · Heft 4 · S. 38 bis 40
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patienten mit Tumorerkrankungen entwickeln in 70% der Fälle eine Tu-morabsiedelung in Form von Metastasen. Dabei hat sich gezeigt, dass die Wirbelsäule mit bis zu 40% der Ort der häufigsten Absiedlung in den Knochen ist. Weitaus seltener sind primäre Wirbelsäulentumoren. Hat sich eine Metastase im Wirbelkörper manifestiert, führt sie im Verlauf durch Veränderung der knöchernen Struktur zu einer zunehmenden Instabilität, die einerseits verantwortlich ist für die Schmerzen der Tumorpatienten und andererseits eine potenzielle Gefährdung des Rückenmarks mit drohendem Querschnitt darstellt.