Gefährdung der Masernelimination bis 2010 in Deutschland
Mankertz, A.; Siedler, A.; · Public Health Forum, Berlin · 2009 · Heft 6 · S. 23 bis 24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Masern sind eine weltweit verbreitete, impfpräventable Erkrankung. Verstärkte Impfaktivitäten führten zu einem starken Rückgang der Zahl der Masern-assoziierten Todesfälle. Wurde im Jahr 2000 weltweit noch von 750.000 Todesfällen nach Masernerkrankung berichtet, geht die WHO für 2007 von einem Rückgang auf 197.000 Todesfälle aus, die vor allem in Afrika und Asien zu beklagen sind. Im Gegensatz zur Eradikation, die eine weltweite Ausrottung von Erregern erreichen will, zielt die Elimination lediglich auf die Kontrolle über einen Erreger in einer bestimmten Region ab.