CareLit Fachartikel

Arzthaftpflichtverfahren nach Frakturbehandlung bei Kindern

Neu, J.; Vinz, H.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2009 · Heft 7 · S. 491 bis 498

Dokument
111836
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Neu, J.; Vinz, H.;
Ausgabe
Heft 7 / 2009
Jahrgang 106
Seiten
491 bis 498
Erschienen: 2009-07-24 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Die Bestätigung einer fehlerhaften Behandlung lag mit 64 % doppelt so hoch wie im Durchschnitt aller Schlichtungs-verfahren. Die Fehler betrafen im Wesentlichen ungenaue klinische Befunderhebung, Fehldeutung des Röntgenbefunds, dem Frakturmuster nicht angemessene konservative oder operative Behandlung, unterlassene oder unzureichende Fraktur-kontrolle. Die Behandlung von Frakturen im Bereich des Ellenbogengelenks wies mit 77 % die höchste Fehlerquote aus. Fehlerbedingte Dauerschäden leichten bis mittleren Grades wurden in 37 Fällen (31 %), schwere Dauerschäden in 16 Fällen (13 %) festgestellt.

Schlagworte

THERAPIE BEHANDLUNGSFEHLER KRANKENHAUS FRAKTUR MEDIZIN VERGLEICH KLASSIFIKATION AINS GESETZGEBUNG PATIENTEN BEURTEILUNG KOMMUNIKATION DOKUMENTATION ARBEIT LEHRBÜCHER QUALITÄTSKONTROLLE