Marginale Wirksamkeit als Ausschlusskriterium
Schöne-Seifert, B.; Buyx, A. M.; Friedrich, D. R.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2009 · Heft 8 · S. 1306 bis 1308
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Als Priorisierung bezeichnet man das Ordnen medizinischer Leistungen nach ihrer Wichtigkeit. Priorisierte Maßnahmen befinden sich dabei auf den oberen, das heißt wichtigen Rängen - pos-teriorisierte auf den unteren. Gegenwärtig wird Priorisierung in vielen Ländern vor dem Hintergrund zunehmend knapper medizinischer Ressourcen diskutiert oder bereits umgesetzt. Posteriorisierung könnte auf einen Ausschluss aus dem Leistungskatalog der solidarisch finanzierten Krankenversicherung hinauslaufen. Bei der kritischen Auseinandersetzung mit einer solchen Leistungsbegrenzung könnte die kriteriengeleitete Posteriorisierun…