CareLit Fachartikel

Voll beherrschbares Risiko

WEBER, M.; · Pflegezeitschrift · 2009 · Heft 9 · S. 562 bis 564

Dokument
112237
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pflegezeitschrift
Autor:innen
WEBER, M.;
Ausgabe
Heft 9 / 2009
Jahrgang 62
Seiten
562 bis 564
Erschienen: 2009-09-01 00:00:00
ISSN
0945-1129
DOI

Zusammenfassung

Die Verabreichung eines Klysmas bzw. Einlaufs unterliegt nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Zweibrücken vom 16. Januar 2007 grundsätzlich dem Bereich des voll beherrschbaren Behandlungsgeschehens. Wird bei Verabreichung eines Klysmas die Darmwand verletzt, muss im zivilrechtlichen Haftungsprozess nicht der Patient einen Behandlungsfehler nachweisen, sondern es tritt - wie auch in anderen Fällen - eine Umkehr der Beweislast ein. Der Artikel erläutert das Urteil, seine rechtlichen Grundlagen sowie weitere Fälle zur Beweislastumkehr

Schlagworte

PATIENT GERICHT URTEIL THERAPIE SCHMERZENSGELD BEHANDLUNGSFEHLER RISIKO PATIENTEN STRAFRECHT SCHADENSERSATZ ARBEIT BEVÖLKERUNG ES BEURTEILUNG RECHTSPRECHUNG FUSS