CareLit Fachartikel
Voll beherrschbares Risiko
WEBER, M.; · Pflegezeitschrift · 2009 · Heft 9 · S. 562 bis 564
Dokument
112237
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Verabreichung eines Klysmas bzw. Einlaufs unterliegt nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Zweibrücken vom 16. Januar 2007 grundsätzlich dem Bereich des voll beherrschbaren Behandlungsgeschehens. Wird bei Verabreichung eines Klysmas die Darmwand verletzt, muss im zivilrechtlichen Haftungsprozess nicht der Patient einen Behandlungsfehler nachweisen, sondern es tritt - wie auch in anderen Fällen - eine Umkehr der Beweislast ein. Der Artikel erläutert das Urteil, seine rechtlichen Grundlagen sowie weitere Fälle zur Beweislastumkehr
Schlagworte
PATIENT
GERICHT
URTEIL
THERAPIE
SCHMERZENSGELD
BEHANDLUNGSFEHLER
RISIKO
PATIENTEN
STRAFRECHT
SCHADENSERSATZ
ARBEIT
BEVÖLKERUNG
ES
BEURTEILUNG
RECHTSPRECHUNG
FUSS