Ich schulde niemandem Gesundheit
Golembiewski, R.; · Gesundheit + Gesellschaft, Remagen · 2010 · Heft 2 · S. 24 bis 25
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Was für Kunst und Gesundheit gleichermaßen gilt: Es sind beides höchstpersönliche und damit sehr individuelle Angelegenheiten. Ein Versuch, Regelwerke zu errichten, die für alle gelten, ist in Kunst und Gesundheit zum Scheitern verurteilt. Es gibt Menschen, die trinken und rauchen ihr Leben lang und werden 90 Jahre alt; andere werden krank, wenn sie nur ein Glas Wein trinken. Genauso gibt es Künstler, die nur alkoholisiert arbeiten können; andere leben in ihren Arbeitsphasen abstinent wie Mönche. Die wichtige Erkenntnis ist: Man kann das nicht verallgemeinern und deshalb auch nicht zur politischen Doktrin erhebe…