„Marmeladenstulle und Pudding am Abend?
WERNER, S.; · Pflegezeitschrift · 2010 · Heft 2 · S. 78 bis 80
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Pflegende, Angehörige und Betreuer sind nicht selten überfordert, wenn es darum geht, an Demenz Erkrankten ausreichend Nahrung und Flüssigkeit zukommen zu lassen. Akzeptieren sie die Nahrungsund Flüssigkeitsverweigerung, werden sie mit dem Vorwurf, die Betroffenen einfach verhungern und verdursten zu lassen, konfrontiert. Wenn dann die Frage nach einer „künstlichen Ernährung aufkommt, stehen alle Beteiligten vor einem ethischen Dilemma. Wie können Pflegende einerseits die Autonomie der Betroffenen gewährleisten, und andererseits der Fürsorge nachkommen, das Grundbedürfnis des Menschen nach Ernährung zu befriedig…