Pechsteins Blut -ein Expertenstreit
Zylka-Menhorn, V.; Siegmund-Schultze, N.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2010 · Heft 3 · S. 462 bis 463
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nachdem führende Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) die Eisschnellläuferin Claudia Pechstein vom Vorwurf des ^Dopings mit Erythropoetin (EPO) entlastet haben, diskutieren Wissenschaftler die jetzt vorgelegten Befunde. DGHO-Vorsitzender Prof. Dr. med. Gerhard Ehninger (Universitätsklinikum Dresden) hatte bei einer Pressekonferenz in Berlin erklärt, dass die bei Pechstein gefundene Retikulozytose nicht auf die Einnahme von verbotenen Substanzen zurückzufuhren ist, sondern auf eine seltene erbliche Blutanomalie, die hereditäre Sphärozytose.