Mit Tafeln allein lässt sich Armut nicht bekämpfen
Günter, M.; · Neue Caritas, Freiburg · 2010 · Heft 3 · S. 9 bis 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
WAS KANN DARAN falsch sein, wenn Bürger(innen) Lebensmittel sammeln, die nicht mehr verkäuflich sind, und diese dann armen Menschen zur Verfügung stellen? Nichts! Im Gegenteil: Es ist ein vitales Zeichen dafür, dass sich viele Menschen in einer als zunehmend unsolidarisch etikettierten Gesellschaft von konkret erfahrbarer Armut berühren lassen und sich ehrenamtlich engagieren, um dieser Not zu begegnen. Sie reagieren auf die wachsende Zahl von Menschen, die aus vielerlei Gründen ihren Lebensunterhalt nicht aus dem verfügbaren Einkommen bestreiten können. Es ist ein ermutigender, gesunder Reflex einer aktiven Bür…