Selbstsüchtiges Gehirn
Oswald, B.; Peters, A.; · Österreichische Ärztezeitung, Wien · 2010 · Heft 4 · S. 52 bis 53
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit 1921 weiß man, dass das Gehirn selbstsüchtig agiert. Im Zentrum der Theorie steht das Gehirn, das sich eigensüchtig gegenüber dem Körper verhält. Die Pathologin Marie Krieger konnte durch ihre Untersuchungen an Leichen, die an Auszehrungen gestorben waren, zeigen, dass alle Organe nach dem Tod 40 Prozent abnehmen, außer dem Gehirn, welches höchstens ein Prozent oder gar nicht abnimmt. Mittels High Tech konnte bestätigt werden, dass das Gehirn diese dominante Rolle sowohl beim Menschen als auch beim Tier und sogar beim Fötus hat. In Notzeiten nimmt es dem Körper die Energie weg, um das Überleben zu sichern.