CareLit Fachartikel

Volumenersatz beim kritisch Kranken - Glaube und Evidence 2010

Reinhart, K.; Bauer, M.; Hartog, C.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2010 · Heft 4 · S. 219 bis 231

Dokument
117504
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen
Autor:innen
Reinhart, K.; Bauer, M.; Hartog, C.;
Ausgabe
Heft 4 / 2010
Jahrgang 51
Seiten
219 bis 231
Erschienen: 2010-04-01 00:00:00
ISSN
0170-5334
DOI

Zusammenfassung

Meta-Analysen und neuere Ergebnisse aus großen Studien zeigen, dass Kristal-loide und Kolloide in der Volumentherapie des kritisch kranken Patienten gleichermaßen effektiv sind. Dagegen kann die Anwendung synthetischer Kolloide, d.h. Gelatine, Dextran oder Hydroxyäthylstärke (HES) bei diesem Patientengut zu Koagulopathie und Nieren-versagen führen. Bei HES kommt noch die langfristige Speicherung im Gewebe hinzu, die sich bei gefährdeten Patienten ungünstig auf Morbidität und Sterblichkeit auswirken kann. Diese unerwünschten Kolloidwirkungen sind dosisabhängig und werden erst nach einer gewissen Latenz erkennbar.

Schlagworte

VERGLEICH SEPSIS NEBENWIRKUNGEN SICHERHEIT RISIKO INTENSIVMEDIZIN ANÄSTHESIOLOGIE KOLLOIDE PATIENTEN GELATINE GEWEBE MORBIDITÄT MORTALITÄT LÖSUNGEN DRUCK MEDIZIN