Evidenzbasierte Verfahren in der neurovisuellen Rehabilitation
Kerkhoff, G.; · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2010 · Heft 5 · S. 82 bis 90
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Neurovisuelle Störungen treten bei etwa 30-60% der Patienten nach erworbener Hirnschädigung auf, beeinträchtigen nach-weislich das Outcome der Patienten und bedürfen daher systematischer Behandlung. Hierunter fallen homonyme Gesichts-feldaus falle mit den assoziierten Störungen des Lesens und der visuellen Exploration, der multimodale Neglekt sowie weitere elementare und höhere visuelle Störungen, wie etwa räumliche Wahrnehmungsund Kognitionsstörungen. Positive Behandlungsempfehlungen auf der Basis von Metaanalysen, systematischen Reviews sowie kontrollierten Therapiestudien können für folgende Behandlungsverfah…