Sprachlose Demenzkranke verstehen
Oppikofer, S.; · NovaCura, Bern · 2010 · Heft 6 · S. 26 bis 28
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Emotionen bilden als «erlebte Erfahrungen» einen wichtigen Bestandteil im täglichen Leben jeder Person. Selbst eine Demenzerkrankung ist für die Betroffenen nicht das Ende der Gedanken und Gefühle. Eine Fähigkeit, die bis zum Ende der Erkrankung bestehen bleibt, ist der individuelle af-fektive Ausdruck. Wenn man diese äusseren emotionalen Indikatoren vorsichtig analysiert, vermag man sehr viel in Erfahrung zu bringen über das, was Menschen mit Demenz sagen wollen und was wir in ihnen auslösen. Häufig liefern diese sogar die einzigen Hinweise für die Vorlieben und Abneigungen der Patienten.