Rezidiyierende Angioödeme mit potenzieller Erstickungsgefahr
Bork, K.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2010 · Heft 6 · S. 408 bis 414
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das hereditäre Angioödem durch C1-Esterase-Inhibitor-Mangel ist besonders gut erforscht, fast alle Stufen vom ursächlichen Gendefekt bis zum Symptom Angioödem sind bekannt. Bradykinin ist der wichtigste Mediator. Neuartige Therapieoptionen (Icatibant, Heimselbstbehandlung sowie Langzeitbehandlung mit C1 -Inhibitor-Konzentrat) haben hier zu einer verbesserten Situation geführt. Seit einigen Jahren ist eine weitere Form des hereditären Angioödems bekannt, die nicht auf einem Mangel an C1-Inhibitor beruht, sondern auf Mutationen im Gerinnungsfaktor XII oder auf noch unbekannten genetischen Veränderungen. Die medika…