CareLit Fachartikel

Ein Glas Wasser in meinem Bett

Graf, G.; · HEALTHCARE JOURNAL, Melsungen · 2010 · Heft 6 · S. 30 bis 31

Dokument
118452
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
HEALTHCARE JOURNAL, Melsungen
Autor:innen
Graf, G.;
Ausgabe
Heft 6 / 2010
Jahrgang 2
Seiten
30 bis 31
Erschienen: 2010-06-01 00:00:00
ISSN
keine ISSN
DOI

Zusammenfassung

Morgens, 6:10 Uhr, steht Frau Müller an der Tür ihres Zimmers im Pflegeheim und ruft: Ist denn hier keiner? Kommen Sie mal! Da hat doch jemand ein Glas Wasser in mein Bett geschüttet! Frau Müller, eine Bewohnerin mit einer mittleren Demenz, verlagert mit dieser Aussage das Problem ihrer Inkontinenz auf eine andere Person. Das heißt, wo ein Problem nicht erkannt werden will oder kann, wird es zunächst einmal auf andere Personen oder Situationen projiziert. Mit anderen Worten: Der Mensch entscheidet über seine Realität. Und das ist nicht nur beim Demenzerkrankten so.

Schlagworte

INKONTINENZ PROBLEM DEMENZ WASSER HOSPIZ PATIENT SCHAM GLAS PERSONEN WAHRNEHMUNG ARBEIT PATIENTEN ZEIT MENSCHEN BERATUNG VERTRAUEN