CareLit Fachartikel

Juristische Aspekte

OSTERMANN, R.; KOSTORZ, P.; · Pflegezeitschrift · 2010 · Heft 7 · S. 411 bis 414

Dokument
118645
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pflegezeitschrift
Autor:innen
OSTERMANN, R.; KOSTORZ, P.;
Ausgabe
Heft 7 / 2010
Jahrgang 63
Seiten
411 bis 414
Erschienen: 2010-07-01 00:00:00
ISSN
0945-1129
DOI

Zusammenfassung

Anders als in einigen Landesverfassungen, in denen ein Anspruch auf Datenschutz explizit benannt ist (so etwa in Art. 4 Abs. 2 LV-NRW), findet sich im Grundgesetz (GG) keine Bestimmung, die den Schutz persönlicher Daten ausdrücklich anordnet. Gleichwohl kommt dem Datenschutz verfassungsrechtliche Bedeutung zu: In seinem Volkszählungsurteil hat das Bundesverfassungsgericht aus dem Schutz der Menschenwürde nach Art. 1 GG und dem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG das sogenannte Grundrecht auf Informationelle Selbstbestimmung entwickelt (Tinnefeld et al. 2005, S. 142 ff.).

Schlagworte

PFLEGEDOKUMENTATION EINRICHTUNG EINWILLIGUNG RECHT DATENSCHUTZ GESUNDHEITSWESEN Schutz Anders Einigen Landesverfassungen Denen Anspruch Explizit Benannt Lv-Nrw Findet