CareLit Fachartikel

Die Tablette ist wie ein Freund-Die unterschätzte Medikamentenabhängigkeit!

Glaeske, G.; · Public Health Forum, Berlin · 2010 · Heft 7 · S. 32 bis 33

Dokument
119117
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Public Health Forum, Berlin
Autor:innen
Glaeske, G.;
Ausgabe
Heft 7 / 2010
Jahrgang 18
Seiten
32 bis 33
Erschienen: 2010-07-01 00:00:00
ISSN
0944-5587
DOI

Zusammenfassung

Jeden Tag das gleiche Ritual, seit 14 Jahren: Eine 63 jährige Lehrerin kommt mittags nach Hause, bereitet sich einen Tee und nimmt dazu ein Beruhigungsmittel vom Benzodiaz-epin-Typ ein - zur Entspannung, wie sie sagt. Die Frage, ob sie abhängig von diesem Arzneimittel ist, würde sie entrüstet verneinen. Zum einen hat sie nie die Dosis steigern müssen, zum anderen verschreibt ihr eine Arztin das rezeptpflichtige Medikament seit vielen Jahren und der Apotheker händigt ihr die Packung kommentarlos aus - diese Experten müssten die „Nebenwirkung Abhängigkeit doch kennen und sie darauf hinweisen.

Schlagworte

ARZNEIMITTEL APOTHEKE ENTZUG FAMILIE BREMEN LITERATUR TEE ENTSPANNUNG APOTHEKER MENSCHEN DEUTSCHLAND ES SELBSTMEDIKATION BENZODIAZEPINE ZEIT HOFFNUNG