Gesundheitsprämie auf den Kopf gestellt
Thelen, P.; · führen und wirtschaften im Krankenhaus, Melsungen · 2010 · Heft 7 · S. 372 bis 373
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine Kopfpauschale hätte mithin künftig jeder erwachsene Versicherte zahlen müssen. Die zu Recht als ungerecht empfundene beitragsfreie Mitversicherung der nicht erwerbstätigen Ehefrau ohne Kinder wäre entfallen. Versicherte, die mit ihrem Gesamteinkommen, also allen Einkünften und nicht nur den schon heute der Beitragspflicht unterliegenden Löhnen oder Renten, durch die Gesundheitsprämien prozentual höher belastet worden wären als imalten Beitragssystem, hätten Anspruch auf eine Prämienverbilligung aus Steuergeldern gehabt. Auf diese Weise hätten sich alle Bürger nach Maßgabe ihrer steuerlichen Leistungsfähigke…