Kein Gläschen in Ehren
siedentopf, J.-P.; · Hebammenforum, Karlsruhe · 2010 · Heft 9 · S. 744 bis 747
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach Einschätzung der Bundcsdrogenbeauftragten werden jedes Jahr etwa 4000 Kinder in Deutschland mit einem fetalen Alkoholsyndrom (FAS) geboren. Bei weiteren 10.000 bis 20.000 Kindern lassen sich nach mütterlichem Alkoholkonsum in der Schwangerschaft geringer ausgeprägte Auswirkungen feststellen. Diese international als FASD (fetal alcohol spectrum disorders, frei übersetzbar als »fetale Alkoholfolgeerkrankungen«) abgekürzten Auswirkungen des mütterlichen Alkoholkonsums auf die intrauterine Entwicklung werden nur bei entsprechendem Verdacht erkannt, weshalb von einer großen Dunkelziffer auszugehen ist.