Der Dammschutz - eine traditionelle Methode im Kreuzfeuer der Kritik
Dorfmair, M.; · Österreichische Hebammenzeitung, , Wien · 2010 · Heft 8 · S. 16 bis 18
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Viele Frauen erleiden während der Geburt Verletzungen im Bereich des äußeren Genitale, wovon das Dammgewebe am häufigsten betroffen ist. ]e nach Schweregrad kann ein Dammriss für die Frau eine Reihe von kurzund langfristigen Beeinträchtigungen wie Schmerzen, Infektionen, rektale Inkontinenz und Beeinträchtigung des Sexuallebens nach sich ziehen. Daher gilt die Prävention eines Dammrisses als ein wichtiges Element der Hebammenarbeit. In Österreich sowie in vielen anderen Ländern ist es üblich, dass die Hebamme in der Austreibungsphase den klassischen Dammschutz durchführt. Bei diesem Handgriff handelt es sich um…