Erfüllende Arbeit trotz bleibendem Schmerz
Bohlmann, R.; · ChrisCare, Ahnatal · 2010 · Heft 9 · S. 30 bis 31
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zu den meisten Frauen haben wir von Anfang der Schwangerschaft an Kontakt. So komme ich zu einer Betreuten (ich nenne sie Edith). Sie ist noch sehr jung, raucht viel, ist sozial ganz schwach. Edith ist in der 25. Schwangerschaftswoche. Sie hat Vertrauen zu mir gefasst und so gehe ich seit einiger Zeit zweimal in der Woche zu ihr. Um etwas zu tun, höre ich die Herztöne ab und finde keine (der Alptraum einer jeden Hebamme). Wir fahren gemeinsam zum Ultraschall, es bestätigt sich, ihr Kind lebt nicht mehr. Sie weint und fragt immer wieder: Bin ich selbst schuld durch das vieie Rauchen? Ich stehe neben ihr, ohne auf…