Diagnostik und Therapie bei akuter Lungenembolie
Böttiger, B. W.; Konstantinides, S.; Walther, A.; Schellhaaß, A.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2010 · Heft 8 · S. 589 bis 595
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patienten mit Lungenembolieverdacht werden anhand einfacher hämodynamischer Parameter in zwei Risikoklassen (Hochrisiko-LE versus Nicht-Hochrisiko-LE) mit unterschiedlichen risikoadaptierten diagnostischen Algorithmen eingeteilt. Bei kardiogenem Schock oder per-sistierender arterieller Hypotension (Hochrisiko-LE) muss unverzüglich die Diagnostik mittels Multidetektor-Spiral-Computertomographie (MDSCT) oder Echokardiographie erfolgen, um so die Indikation zur Akgttherapie {Thrombo-fyse) zu stellen. Bei hämodynamisch stabilen Patienten (Nicht-Hochrisiko-LE) richtet sich die diagnostische Strategie nach der klinisc…