Versorgung mit Struktur
Willenborg, P.; · Gesundheit + Gesellschaft, Remagen · 2010 · Heft 11 · S. 4 bis 5
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die jüngste Neuerung bei den Disease-Management-Programmen (DMPs) ist ein Modul zur besseren Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz. Seit Juli 2010 ist es bundesweit ein verpflichtender Bestandteil des DMPs Koronare Herzkrankheit (KHK). Damit werden teilnehmende Patienten, die zusätzlich an chronischer Herzinsuffizienz leiden, umfassender und zielgerichteter behandelt als bisher. So soll das Fortschreiten der Herzinsuffizienz vermieden oder verlangsamt werden. Das Modul ist der erste Schritt zu einer besseren Berücksichtigung von Multimorbidität im Rahmen der DMPs.