Sterbehilfe: Rechtfertigung des tätigen Behandlungsabbruchs
Klie, T.; · Altenheim, Hannover · 2010 · Heft 12 · S. 27 bis 28
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die von ihrer Tochter betreute Betroffene lebte in einem Pflegeheim und lag seit mehr als fünf Jahren im Wachkoma. Da keine ärztliche Indikation für eine weitere Ernährungstherapie über PEG-Sonde bestand und die Betroffene ihrer Tochter gegenüber im gesunden Zustand geäußert hatte, sie wolle keine lebensverlängernden Maßnahmen in Form von künstlicher Ernährung, war die Zustimmung zur Ernährungstherapie gegenüber dem Heim widerrufen und ärztlich angeordnet worden, die Substitution auf Null zu reduzieren. Die Pflegekräfte weigerten sich, diese Anordnung zu befolgen. In der Folge kam man überein, dass die Tochter s…