CareLit Fachartikel

Trauern als Lebens-Prozess

METZ, C.; · Praxis Palliative Care, Hannover · 2010 · Heft 9 · S. 26 bis 27

Dokument
121835
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care, Hannover
Autor:innen
METZ, C.;
Ausgabe
Heft 9 / 2010
Jahrgang 2
Seiten
26 bis 27
Erschienen: 2010-09-01 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Der Tod ist nicht nur das einmalige Letzt-Ereignis, der äußerste Schlusspunkt - der Tod ragt vielmehr immer schon ins Leben hinein, fordert immer schon Veränderung. So sind Menschen eigentlich existenziell kundig in Sachen Trauer (vgl. Müiier/Schnegg 2008). Nicht trauern zu wollen beziehungsweise nicht trauern zu dürfen, hätte den Preis der Gefühllosig-keit: ein drastischer Verlust an Lebendigkeit, eine einengende (oftmals Angst machende) Erstarrung des Selbst(konzepts), eine Leben mindernde Verzerrung beziehungsweise Verleugnung alltäglicher existenzieller Erfahrungen, eine zunehmende Inkongruenz.

Schlagworte

TRAUER LEBEN TOD IDENTITÄT KRANKHEIT HILFE TRAUERN SCHMERZ MENSCHEN ANGST WISSEN GESCHICHTE PERSONEN PRAXIS WERTSCHÄTZUNG ZEIT