MULTIPLE SKLEROSENeue Substanzen sind wirksamer, aber auch riskanter
Bördlein, I.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2011 · Heft 1 · S. 78 bis 79
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Neuartige Wirkprinzipien bei oraler Darreichung erweitern die therapeutischen Optionen für Patienten mit multipler Sklerose (MS), vor allem der schubförmig remittierenden Form. In den drei Zulassungsstudien der beiden Substanzen Fingolimod und Cladribin traten weniger Schübe auf als unter dem bisherigen Goldstandard Betainterferon und Glatirameracetat. Ob die hochwirksamen Substanzen demnächst breit eingesetzt werden können, wird von Fachleuten derzeit vorsichtig beurteilt. „Die Wirkstoffe sind innovativ, bergen aber auch ein Risiko, erklärte Prof. Dr. med. Heinz Wiendl (Münster) gegenüber dem Deutschen Ärztebla…