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Herstellerzwangsabschläge als Rechtsproblem — Verwerfungen von GKV-Änderungsgesetz und AMNOG

Stallberg, C.; · Pharma Recht, Frankfurt · 2011 · Heft 2 · S. 38 bis 46

Dokument
123599
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pharma Recht, Frankfurt
Autor:innen
Stallberg, C.;
Ausgabe
Heft 2 / 2011
Jahrgang 33
Seiten
38 bis 46
Erschienen: 2011-02-28 00:00:00
ISSN
0172-6617
DOI

Zusammenfassung

Unter den gesetzlichen Instrumenten zur Beschränkung der von den Krankenkassen zu tragenden Erstattungshöhe bei Arz-neimitteln1 sind Herstellerzwangsabschläge2 zweifellos das verfassungsrechtlich wie ordnungspolitisch umstrittenste Werkzeug. Wahrend bei Festsetzung von Erstattungsoder Festbeträgen an pro-duktoder wirkstoffbezogene Kriterien angeknüpft wird, die — bei adäquater Anwendung — eine differenzierte Beschränkung der Erstattungshöhe ermöglichen und diese sachlich nachvollziehbar erscheinen lassen mögen, führen Herstellerzwangsabschläge zu einer sachlich undiffe-renzierten Abschlagspflicht des pharmazeuti…

Schlagworte

ARZNEIMITTEL IMPFSTOFFE GESETZ RECHT UNTERNEHMEN PROBLEM APOTHEKEN LITERATUR HÖHE ES PATIENTEN PRAXIS GESUNDHEIT LOGIK FREMDKÖRPER HAND