Ethik aus Angst und Geldgier?
Szekeres, T.; · Österreichische Ärztezeitung, Wien · 2011 · Heft 2 · S. 18
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das ist unmenschlich, verachtend und kann nicht unwidersprochen bleiben. Ein renommierter Arzt definiert seinen Berufsstand als entfremdete, lebensnegativierende Reparaturund Geburtshilfebranche, deren Ziel die bestmögliche und wiederum risikolose Reproduktion von Humanressourcen ist. Der Gynäkologe als Exekutor und Reproduktionscontroller einer Gesellschaft, die „Schaden im Sinne von Behinderung, Krankheit etc. ausblenden will. Das gab es in der Geschichte schon. Damit wird nicht nur ein Berufsstand diskriminiert, sondern schlichtweg geleugnet, dass es so etwas wie humane Ethik, Skrupel, Empathie, Verantwortung…