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Ethik aus Angst und Geldgier?

Szekeres, T.; · Österreichische Ärztezeitung, Wien · 2011 · Heft 2 · S. 18

Dokument
123639
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Österreichische Ärztezeitung, Wien
Autor:innen
Szekeres, T.;
Ausgabe
Heft 2 / 2011
Jahrgang 6
Seiten
18
Erschienen: 2011-02-25 00:00:00
ISSN
0029-8786
DOI

Zusammenfassung

Das ist unmenschlich, verachtend und kann nicht unwidersprochen bleiben. Ein renommierter Arzt definiert seinen Berufsstand als entfremdete, lebensnegativierende Reparaturund Geburtshilfebranche, deren Ziel die bestmögliche und wiederum risikolose Reproduktion von Humanressourcen ist. Der Gynäkologe als Exekutor und Reproduktionscontroller einer Gesellschaft, die „Schaden im Sinne von Behinderung, Krankheit etc. ausblenden will. Das gab es in der Geschichte schon. Damit wird nicht nur ein Berufsstand diskriminiert, sondern schlichtweg geleugnet, dass es so etwas wie humane Ethik, Skrupel, Empathie, Verantwortung…

Schlagworte

ETHIK GESCHICHTE KRANKHEIT LEBEN SOZIALARBEITER TOD ANGST DRUCK MENSCHEN REPRODUKTION EMPATHIE ARBEIT BERUFE PATIENTEN Österreichische Ärztezeitung Wien