SELEKTIVVERTRÄGEOffene Lösung für die IT-Umsetzung
Krüger-Brand, H. E.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2011 · Heft 2 · S. 303
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Einstieg in neue Versorgungsverträge zwischen niedergelassenen Ärzte und Krankenkassen war von Beginn an mit Querelen um die EDV-technische Umsetzung verbunden. So war beim AOK-Hausarztvertrag in Baden-Württemberg im Jahr 2008 nur ein Softwarehaus (ICW) mit seinem Produkt („Hausarzt+) zum Zuge gekommen, das die anderen Praxissoftwareanbieter als „gekapselten Kern in ihre Lösungen übernehmen muss-ten. Verzögerungen bei der Umsetzung des Vertrags waren die Folge. Hauptleidtragende waren damals die Ärzte, denn ohne IT-Unterstützung ist ein professionelles Vertragsund Abrechnungsmanagement nicht mehr möglich.